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Veröffentlicht am 17.07.2026 11:37

Lederpflegemittel für Biker im Test - welche liegen vorn?

Bei der Pflege der Motorradkleidung gilt: lieber regelmäßig und früh, um Rissbildung im Leder zu verhindern. (Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn)
Bei der Pflege der Motorradkleidung gilt: lieber regelmäßig und früh, um Rissbildung im Leder zu verhindern. (Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn)
Bei der Pflege der Motorradkleidung gilt: lieber regelmäßig und früh, um Rissbildung im Leder zu verhindern. (Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn)

Alles braucht von Zeit zu Zeit etwas Pflege - auch die Lederbekleidung fürs Motorrad. Die Zeitschrift „Motorrad“ (14/2026) hat elf Pflegemittel von 16,45 bis 72,95 Euro für den rechnerischen Literpreis getestet. Das Fazit kann lauten: Für jeden Geldbeutel und viele Einsatzzwecke sind empfehlenswerte Produkte dabei.

Testsieger wird die „Dr. Wack S100 Leder Pflege“. Sie wird als einzige im Feld mit „sehr gut“ bewertet. Das Produkt kostet - bezogen auf den Liter - 35,80 Euro. Das Produkt sei ganz offensichtlich auf die Bedürfnisse von Motorradfahrern abgestimmt, heißt es im Fazit. Das gilt vor allem für den Nässeschutz, weswegen das Produkt hier auch die Nase vorn hat. Fast alle anderen Mittel seien „kompromissbereiter“, lassen beim Nässeschutz reichlich Punkte, etwa Universal-Ledermittel.

Doch vor allem Schönwetterfahrer sind bei anderen Produkten nicht schlechter bedient. Im Gegenteil, andere sind etwa bei der Sofort-Farbauffrischung merklich besser.

Das sind die guten Mittel auf dem Treppchen

Das gilt etwa für den Zweitplatzierten, die „Armor All Lederpflege“ für 21,72 Euro pro Liter. Sie wird mit „gut“ bewertet. Beim Nässeschutz zwar nur im Mittelfeld unterwegs, aber eben bei der Farbauffrischung vorn dabei. Und sie erlaube sich keine gravierenden Schwächen.

Dritter auf dem Treppchen und ebenfalls mit „gut“ bewertet wird die „Poliboy Leder Intensiv Pflege“ - der „Kauftipp“ der Redaktion. Es ist zudem mit 16,45 Euro das billigste Mittel im Test und zudem etwa auch in vielen Drogerien verfügbar. Wer keine hohen Erwartungen an die Sofort-Farbauffrischung und den Nässeschutz habe, „bekommt für wenig Geld ein ordentliches Produkt, mit dem sich Leder wieder in Form bringen lässt“.

Sechs Produkte schneiden „befriedigend“ ab und zwei sind immerhin noch „ausreichend“, darunter das teuerste auf dem vorletzten Platz.

Vor dem Pflegen das Leder reinigen

Bevor Leder gepflegt werden kann, ist oft eine Reinigung fällig. Wasser ist hier das Mittel der Wahl. Manche Lederbekleidung ist sogar für die Waschmaschine geeignet. Hier aber unbedingt die Informationen und Angaben der Hersteller befolgen, um keine Schäden zu riskieren. Es gibt dabei spezielle Waschmittel für Leder. 

Wer manuell vorgeht, nutzt am besten einen Schwamm und eine weiche Bürste. Tipp der Redaktion: Lederseife oder ein Mix aus Duschgel und/oder Neutralseife können dienlich sein.

Beim Trocknen muss man aufpassen: Größte Gefahren fürs Leder seien dabei Hitze - etwa der Trockner, die Heizung oder direkte Sonne, alles tabu. Am besten auf einem Bügel langsam trocknen lassen, bei Zimmertemperatur und gut belüftet. 

Bei der Pflege gilt: lieber regelmäßig und früh. Wenn sich schon deutliche Spuren oder Risse gebildet haben, ist es oft zu spät. Und immer behutsam vorgehen und stets die Anweisungen von Kleidungshersteller und Pflegemittelhersteller berücksichtigen.

© dpa-infocom, dpa:260717-930-399273/1


Von dpa
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