Der Terrassenboden ist frisch aufbereitet, die Gartenmöbel stehen bereit, doch die Sonne bringt es an den Tag: Ohne einen guten Sonnenschutz kann der Lieblingsplatz im Garten nur eingeschränkt genutzt werden. Eine Markise muss her – doch worauf kommt es bei der Anschaffung an?
Die Markise sollte den zu beschattenden Bereich vollständig abdecken. Als Faustregel gilt: Mindestens einen Meter größer einplanen als die Fläche, die im Schatten liegen soll – so bietet die Bespannung selbst bei schräg stehender Sonne ausreichend Schutz.
Bei der Wahl zwischen Pergolamarkisen oder Gelenkarmmarkisen mit oder ohne Kassette ist neben der Optik auch die Funktion entscheidend.
Das Herzstück jeder Markise ist das Tuch. Hochwertige Markisenstoffe werden bereits bei der Herstellung des Fadens spinndüsengefärbt. Das macht sie besonders UV-beständig und farbecht. Zu beachten ist auch die Stoffdichte, die in g/m² angegeben wird. Je höher der Wert, desto robuster ist das Material. Gewichte zwischen 280 und 320 g/m² sind empfehlenswert.
Imprägnierungen machen das Tuch wasserabweisend und beugen der Bildung von Schimmel vor, zudem sind sie auch besser geschützt gegen Schmutz und Staub.
Manuelle Kurbeln sind kostengünstig, Elektromotoren bieten jedoch deutlich mehr Komfort. Gerade bei breiten Markisen mit großer Ausladung sind sie unbedingt empfehlenswert.
Eine Steuerung mit Sensoren für Wind, Regen und Sonne öffnet und schließt das Markisentuch je nach Wetterlage automatisch und verhindert Schäden durch Unwetter. Diese Technik, wie auch die smarte Einbindung in die eigene Hausautomation, ist besonders praktisch, wenn man nicht ständig zu Hause ist.