In einer großangelegten Kontrollaktion hat die Polizei am Mittwoch den Schwerlastverkehr in Heilsbronn (Landkreis Ansbach) in den Fokus genommen. Das Ergebnis ist deutlich: Die Hälfte aller kontrollierten Fahrzeuge musste nach Angaben des Polizeipräsidiums Mittelfranken beanstandet werden.
Eingebettet war die Aktion in den länderübergreifenden Sicherheitstag der Polizei in Deutschland. In Informationsständen an verschiedenen Stationen, darunter auch in Ansbach, Rothenburg und Bad Windsheim, stellten die Beamtinnen und Beamten Kontakt zur Bevölkerung her. Andernorts nahm die Polizei schwerpunktartige Kontrollen vor.
Am Rastplatz Auergründel an der A6 bei Heilsbronn inspizierte die Verkehrspolizeiinspektion Feucht 120 Lastwagen und Kleintransporter. Beteiligt waren auch Kontrolleinheiten anderer Länder. In rund 60 Fällen stellten die Kontrolleure Verstöße fest. Dabei handelte es sich laut Polizei vor allem um Ordnungswidrigkeiten aus dem Fahrpersonalrecht, dem Güterkraftverkehrsgesetz oder der Straßenverkehrsordnung. In einem Fall ging den Polizisten eine Person ins Netz, die ohne Führerschein ein Fahrzeug steuerte.
Bei insgesamt 16 Fahrzeugen waren die Beanstandungen so groß, dass die Weiterfahrt untersagt wurde. Dies war vor allem auf technische Mängel oder Überschreitungen der Lenkzeit zurückzuführen.
Am Donnerstag setzte die Kontrollgruppe ihre Schwerpunktaktion an einer weiteren Örtlichkeit fort.