Nach dem Übergreifen eines Waldbrandes in Hessen auf die Gegend rund um Alzenau (Landkreis Aschaffenburg) besteht in Bayern keine Gefahr mehr. „Von bayerischer Seite ist das erledigt“, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken am Morgen. Es sei alles gelöscht, auch dank der Polizeihubschrauber, die im Einsatz waren.
Das Feuer in einem Laubmischwald war am Vortag nahe Rodenbach in Hessen ausgebrochen. Zwischenzeitlich hatten die Flammen sich auf eine Fläche von mehreren zehntausend Quadratmetern ausgebreitet und am Vortag gegen 15.00 Uhr auf bayerisches Gebiet übergegriffen.
In Hessen hat sich die Lage mittlerweile etwas entspannt. Man habe die weitere Ausbreitung verhindern können, sagte ein Sprecher des dortigen Main-Kinzig-Kreises. Über Nacht seien permanent drei Löschzüge vor Ort gewesen. Bei Morgenanbruch sollten Nachlöscharbeiten beginnen und etwa Glutnester gelöscht werden.
Wegen der starken Rauchentwicklung waren Anwohner auch im Stadtgebiet von Alzenau gebeten worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Durch den Wind flammte das Feuer immer wieder auf. In Hessen wurde die Bevölkerung zudem aufgerufen, Wasser zu sparen und den Verbrauch auf das „absolut Notwendigste“ zu reduzieren. Grund war der hohe Bedarf an Löschwasser.
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