Der Tennisclub hat einen neuen Präsidenten. Nachdem die Wahl in der Hauptversammlung Mitte April mangels Kandidaten verschoben wurde, erklärte Marque Berger nun seine Bereitschaft, das Amt zu übernehmen – und wurde ohne Gegenstimme gewählt.
Fast 50 Mitglieder hatten sich im Clubhaus für die erneute Sitzung versammelt, die nur einen Tagesordnungspunkt umfasste: Neuwahlen. Der bisherige Präsident Reinhard Bratke hatte nach vier Jahren sein Amt niedergelegt. „Es ist Zeit für neue Ideen“, begründete er seine Entscheidung. „Jetzt sollen Jüngere ran.“
Doch zunächst fand sich kein Kandidat, daher verschob der Verein die Neuwahl und kam nun erneut zusammen. Reinhard Bratke betonte vor der Wahl, dass der zukünftige Vorstand in Zukunft mehr Unterstützung bekommen und die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt werden sollen.
Kersten Kaiser führte die Mitglieder durch den Wahlprozess, der diesmal problemlos über die Bühne ging und an dessen Ende der neue Vorstand feststand. Stellvertreter von Marque Berger ist Rainer Brahm, das Amt der Schatzmeisterin übernimmt Svenja Krumrein. Zur Schriftführerin wurde Christine Kaiser gewählt, Jan Hörber ist Sportwart und Kathrin Schmitt übernimmt das Amt der Jugend-Sportwartin.
Alle sechs neuen Vorstandsmitglieder wurden ohne Gegenstimme gewählt. Unterstützt werden sie von einem Beirat, der ebenfalls aus sechs Personen besteht: Jaqueline Bratke, die wie bislang Medienbeauftragte des Vereins ist, Petra Förster, Bruno Brehm, Herrmann Schiffermüller, Max Staudacher und Daniel Kübler. „Eine gute Mischung aus erfahrenen und jüngeren Mitgliedern“, fand Kersten Kaiser.
„Es ist eine Challenge für mich persönlich und für den Verein“, sagte Marque Berger zu seiner Wahl. Die Entscheidung, sich für das Amt zur Verfügung zu stellen, sei seit der Hauptversammlung im April in ihm gewachsen. „Ich habe viel darüber nachgedacht, was gut ist und was schlecht läuft“, sagte er.
Er sei froh, dass im Vorstandsteam „ein paar Leute mit viel Erfahrung dabei sind“. Zudem hoffe er auf Unterstützung vieler Mitglieder, „dafür muss man ja nicht unbedingt ein Amt innehaben“.
Wichtig sei ihm der gegenseitige Respekt, „auch wenn man sich mal nicht einig ist“. Berger dankte im Clubhaus zudem dem bisherigen Vorstand: „Sie haben eine sehr gute Arbeit in einer schwierigen Zeit geleistet.“