In der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika sind den örtlichen Behörden zufolge jüngst rund 60.000 Migranten irregulär angekommen. Das sagte Regionalpräsident Juan Jesús Vivas übereinstimmenden spanischen Medienberichten zufolge. Zuvor hatten staatliche Medien unter Berufung auf das Innenministerium in Madrid noch von knapp 50.000 Migranten gesprochen.
Der beispiellose Andrang hatte am Donnerstag eine schwere Krise ausgelöst. Die spanische Regierung setzt in Ceuta erstmals seit dem Massenzustrom von Mai 2021 wieder das Militär zur Unterstützung der Grenzsicherung ein. Die Stadt mit ihren rund 84.000 Einwohnern wird vom Mittelmeer und von Marokko eingeschlossen.
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