Zu einem Zimmerbrand in Insingen (Landkreis Ansbach) wurden am Dienstag gegen 18.30 Uhr mehrere Feuerwehren alarmiert. Vor Ort wurde festgestellt, dass die Küche eines Wohnhauses komplett in Flammen stand, berichtet die Rothenburger Freiwillige Feuerwehr.
Die zuerst am Einsatzort eingetroffenen Feuerwehren leiteten demnach umgehend die Brandbekämpfung im Innenangriff unter umluftunabhängigem Atemschutz ein. Die Rothenburger Wehr, die mit einer Drehleiter angerückt war, unterstützte die Löschmaßnahmen mit einem Atemschutztrupp und führte anschließend die Nachlöscharbeiten unter Einsatz einer Wärmebildkamera durch.
Nach der Meldung „Feuer aus“ kontrollierte die Rothenburger Wehr über die Drehleiter die Dachhaut sowie den Dachstuhl auf eine mögliche thermische Beaufschlagung und versteckte Glutnester.
Bereits vor Beginn der Löscharbeiten konnten die Bewohnenden das Anwesen rechtzeitig verlassen, schreibt das Polizeipräsidium Mittelfranken in einer Pressemitteilung. Demnach hatten die im Haus befindlichen Personen selbst bemerkt, dass es in der Küche rauchte. Sie begaben sich selbstständig ins Freie und riefen die Feuerwehr. Nach bisherigem Ermittlungsstand der Polizei war ein technischer Defekt in der Küche ausschlaggebend für den Brand. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 200.000 Euro.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Insingen, Oestheim, Schillingsfürst, Gebsattel, Wettringen und Rothenburg ob der Tauber. Gemeinsam mit dem Rettungsdienst waren sie mit rund 90 Einsatzkräften vor Ort.
Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Während der Löscharbeiten musste die Staatsstraße 2419 auf Höhe der Einsatzörtlichkeit kurzzeitig gesperrt werden.
Das Einfamilienhaus ist derzeit unbewohnbar. Das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Ansbach hat die weiteren Ermittlungen übernommen.