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Veröffentlicht am 06.01.2026 11:36

Minister sieht Bayern für Stromausfall gewappnet

Für den Fall eines Stromausfalles wie aktuell in Berlin sieht Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) den Freistaat gut vorbereitet. (Archivbild) (Foto: Christophe Gateau/dpa)
Für den Fall eines Stromausfalles wie aktuell in Berlin sieht Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) den Freistaat gut vorbereitet. (Archivbild) (Foto: Christophe Gateau/dpa)
Für den Fall eines Stromausfalles wie aktuell in Berlin sieht Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) den Freistaat gut vorbereitet. (Archivbild) (Foto: Christophe Gateau/dpa)

Im Freistaat liegen dem Innenministerium zufolge keine konkreten Hinweise auf einen Angriff auf die kritische Infrastruktur vor. Mit Blick auf den in Berlin mutmaßlich durch einen linksextremistischen Brandanschlag verursachten Stromausfall teilte Minister Joachim Herrmann (CSU) mit: „Bayern ist gut gerüstet, um die Versorgungssicherheit der Bevölkerung und den Schutz kritischer Infrastrukturen in Krisensituationen bestmöglich zu gewährleisten.“ 

Die Vorbereitung auf mögliche Stromausfälle sei zentraler Bestandteil der Krisenvorsorge, so Herrmann weiter. Landratsämter, kreisfreie Städte und Gemeinden in Bayern seien verpflichtet, Notfallpläne vorzuhalten und regelmäßig zu aktualisieren. 

Evakuierungspläne in den Kommunen

Bei einem langanhaltenden Stromausfall im Winter mit Frost wären umfangreiche Evakuierungsmaßnahmen möglich. Diese beinhalteten neben der kurzfristigen Belegung von Pensionen und Hotels auch die Einrichtung von Aufnahme- und Betreuungsstellen in Messe-, Sport- und Veranstaltungshallen. Sämtliche 96 Kreisverwaltungsbehörden müssten Pläne für die Unterbringung, Verpflegung und Betreuung von mindestens 1.000 Personen vorhalten.

Zudem würden weitere Notstromgerätesätze beschafft. Mittelfristig sollen alle 96 Kreisverwaltungsbehörden mit einem solchen ausgestattet sein. 20 Sätze mit Netzersatzanlagen, Lichtmasten und mobilen Stromerzeugern stünden bereits zur umgehenden Auslieferung bereit.

Die Fachgruppen Elektroversorgung des Technischen Hilfswerkes (THW) sollen mit leistungsstarken Notstromaggregaten ausgestattet werden, um im Bedarfsfall Einsatzstellen, Notunterkünfte sowie Einrichtungen der kritischen Infrastruktur wie Kliniken oder Wasserversorgungsanlagen zu unterstützen.

Der Schutz der Betriebsanlagen kritischer Infrastrukturen ist laut Ministerium grundsätzlich Aufgabe der Betreiber, im Bereich der Stromversorgung also der Energieversorgungsunternehmen.

© dpa-infocom, dpa:260106-930-503931/1


Von dpa
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