„Muss in die Suppe spucken“: Eberl genervt von Hamann | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 07.11.2026 15:54

„Muss in die Suppe spucken“: Eberl genervt von Hamann

Max Eberl kann die Kritik von Didi Hamann nicht nachvollziehen.  (Foto: Torsten Silz/dpa)
Max Eberl kann die Kritik von Didi Hamann nicht nachvollziehen. (Foto: Torsten Silz/dpa)
Max Eberl kann die Kritik von Didi Hamann nicht nachvollziehen. (Foto: Torsten Silz/dpa)

Bayerns Sportvorstand Max Eberl hat leicht genervt auf die von Sky-Experte Dietmar Hamann geäußerten Zweifel an der Vertragsverlängerung mit Weltfußballer Harry Kane reagiert. „Ich weiß, die Bayern-Fans haben sich alle sehr gefreut, ich glaube, die deutschen Fans auch. Und dementsprechend ist es leider so: In Deutschland gibt es immer einen, der in die Suppe spucken muss - und Didi ist dann leider oft dabei“, sagte Eberl vor dem Auswärtsspiel der Münchner beim FSV Mainz 05.

Ex-Nationalspieler Hamann (53) hatte als Sky-Experte zur teuren Vertragsverlängerung der Bayern mit Englands Nationalmannschaftskapitän Kane gesagt: „Es ist natürlich schon ein gewisses Risiko. Er ist 33, dann ist er bei Ablauf des Vertrages 36. Und nochmal: Er hat bei der Nationalmannschaft bei der EM nicht gut gespielt vor zwei Jahren, jetzt bei der WM in den letzten zwei K.-o.-Spielen hat er Probleme gehabt.“

„Ein großes Zeichen für die Bundesliga“

Eberl hält diese Einschätzung offenbar für zu negativ. „Ich finde, wenn wir den Weltfußballer in der Bundesliga haben und er in einer ausgezeichneten Form ist, in der Blüte seiner Karriere, dann ist das finde ich ein großes Zeichen für die Bundesliga“, sagte der 53-Jährige.

Bei der Vertragsverlängerung mit dem Torjäger habe sich der Verein finanziell „nach der Decke gestreckt“, wie der Vorstandsvorsitzende Jan-Christian Dreesen jüngst verriet. „Natürlich ist doch klar, dass der weltbeste Spieler auch einen Top-Vertrag bei uns hat“, sagte Dreesen über den gerade mit dem Ballon d'Or ausgezeichneten Kane. Der Stürmer soll beim deutschen Rekordmeister deutlich über 20 Millionen Euro im Jahr verdienen.

© dpa-infocom, dpa:261107-930-960436/1


Von dpa
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