Nach Fan-Prügelei: Dynamo Dresden verhängt 69 Hausverbote | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 24.04.2026 12:47

Nach Fan-Prügelei: Dynamo Dresden verhängt 69 Hausverbote

Wie im Spiel gegen Hertha BSC waren Dresdner Anhänger vor dem Spiel beim 1. FC Nürnberg an einer Schlägerei beteiligt. Das hat für einige von ihnen bereits Konsequenzen. (Archivbild) (Foto: Sebastian Kahnert/dpa)
Wie im Spiel gegen Hertha BSC waren Dresdner Anhänger vor dem Spiel beim 1. FC Nürnberg an einer Schlägerei beteiligt. Das hat für einige von ihnen bereits Konsequenzen. (Archivbild) (Foto: Sebastian Kahnert/dpa)
Wie im Spiel gegen Hertha BSC waren Dresdner Anhänger vor dem Spiel beim 1. FC Nürnberg an einer Schlägerei beteiligt. Das hat für einige von ihnen bereits Konsequenzen. (Archivbild) (Foto: Sebastian Kahnert/dpa)

Dynamo Dresden hat gegen 69 Dynamo-Hooligans wegen einer verabredeten Schlägerei mit Anhängern des 1. FC Nürnberg Hausverbote bis zum Saisonende verhängt. Das teilte der Fußball-Zweitligist auf Anfrage mit, zuerst hatte der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) darüber berichtet.

„Wir können bestätigen, dass mit Wirkung zum Heimspiel gegen den VfL Bochum bis zunächst zum Saisonende 69 Hausverbote durch die SG Dynamo Dresden für die Heimspiele im Rudolf-Harbig-Stadion verhängt wurden. Diese beziehen sich ausschließlich auf die Vorkommnisse am Vorabend gegen Nürnberg“, teilten die Dresdner mit.

Zu Schlägerei verabredet

„Im nächsten Schritt obliegt es dem DFB und nicht den Vereinen, aufgrund der Auseinandersetzung an einem Drittort, Stadionverbotsverfahren in die Wege zu leiten“, hieß es weiter. Vor dem Spiel beim 1. FC Nürnberg (2:0) hatten sich am 10. April im thüringischen Eisfeld etwa 200 Dresdner und Nürnberger Anhänger zu einer Schlägerei verabredet. 

Als die Polizei in der Nacht an einem Gewerbegebiet in der Nähe von Eisfeld im Süden Thüringens eintraf, hatte die Auseinandersetzung schon angefangen, teilte die Polizei damals mit.

Insgesamt seien 220 Beamte aus Sachsen, Thüringen und der Bundespolizei im Einsatz gewesen. Es wurden von 214 Beteiligten Personalien aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Dresden leitete Ermittlungsverfahren gegen sie ein.

© dpa-infocom, dpa:260424-930-988069/1


Von dpa
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