Nach Saisonaus in der 1. Regionalliga Südost: So geht es für hapa Ansbach weiter | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 22.04.2026 14:30

Nach Saisonaus in der 1. Regionalliga Südost: So geht es für hapa Ansbach weiter

Trainer Nico Probst wird zusammen mit Abteilungsleiter Jürgen Schlecht schon bald die neue Saison in der 1. Regionalliga planen. (Foto: Martin Rügner)
Trainer Nico Probst wird zusammen mit Abteilungsleiter Jürgen Schlecht schon bald die neue Saison in der 1. Regionalliga planen. (Foto: Martin Rügner)
Trainer Nico Probst wird zusammen mit Abteilungsleiter Jürgen Schlecht schon bald die neue Saison in der 1. Regionalliga planen. (Foto: Martin Rügner)

Das Saisonaus in der 1. Regionalliga Südost kam für die Basketballer von hapa Ansbach abrupt und bitter. Inzwischen ist die 81:84-Heimniederlage im dritten und entscheidenden Halbfinalspiel gegen Jahn München aber verdaut. Die Blicke gehen beim Trainer und beim Abteilungsleiter schon wieder nach vorne.

„Aufgrund des Spielverlaufs war das Ausscheiden natürlich sehr enttäuschend“, sagt Trainer Nico Probst. Zu Beginn des Schlussviertels lagen die Ansbacher mit 12 Punkten vorne und nach einem Dreier von Sebastian Schröder fünf Minuten vor Schluss zum 79:68 noch einmal mit elf. Danach ging nichts mehr. „Wir haben in der Offensive den Faden verloren und nichts mehr getroffen.“ Auch weil die Münchner in der Verteidigung noch einmal eine Schippe drauflegten und die Piranhas kaum mehr zu einem kontrollierten Abschluss kommen ließen.

Nach der Niederlage erst einmal in Ruhe gelassen

Nach dem Spiel waren alle Ansbacher konsterniert und haben sich in den darauffolgenden Tagen erst einmal in Ruhe gelassen. „Der Jahn hat das allerdings auch sehr gut gemacht und sich nie aufgegeben“, hat der Trainer aber auch Anerkennung für die Leistung des Gegners übrig, ebenso wie Abteilungsleiter Jürgen Schlecht: „Wir waren alle geknickt, aber man muss akzeptieren, dass München stark war. Beide Mannschaften hätten das Finale verdient.“

Nur für die Spieler der Nürnberg Falcons geht die Saison in der 2. Liga ProA noch etwas weiter, für alle anderen ist bereits Sommerpause. Zum gemeinsamen Abschluss wird sich das Team noch einmal zu einem „Spaßtraining“ treffen, einige Spieler machen außerdem mit beim Herrieder Stadtlauf am Samstag, 2. Mai. Die Aufmerksamkeit der Verantwortlichen gilt dann schon wieder der nächsten Saison 2026/27.

Wer hört auf, wer macht weiter?

Wie jedes Jahr wird sich wieder die Frage stellen: Wer hört auf, wer macht weiter? Immerhin haben die Piranhas einige Routiniers in ihren Reihen. Allen voran Kapitän Christian Imberi, der in wenigen Wochen 44 Jahre alt wird. Bastian Doreth wird im Sommer 37, Schröder zu Beginn der kommenden Spielzeit 38. Paul Nzeocha ist dann 35, David Kurpiela 34. Die Gespräche mit allen Spielern will der Abteilungsleiter aber frühestens ab Mitte Mai führen.

Kooperation mit dem Zweitligisten Nürnberg Falcons wird fortgeführt

Bei den jüngeren Jahrgängen von den Nürnberg Falcons wird die Kooperation mit dem Zweitligisten fortgeführt. Obwohl sich die Spieler laut Probst „in Ansbach sehr wohlfühlen und von der Stimmung bei den Playoff-Heimspielen begeistert waren“, müssen die Piranhas bei einigen Akteuren wie Joscha Eckert oder Lars Lenke abwarten, was deren nächsten Schritte sind.

So wie zuvor bei Tom Stoiber und Christian Feneberg, die in den vergangenen Jahren ebenfalls für die Piranhas spielten und inzwischen feste Größen bei den Falcons sind. Oder bei Simon Feneberg, der mittlerweile im Kader des Bundesligisten MHP Riesen Ludwigsburg steht. „Darauf haben wir keinen Einfluss und es ist ja auch Sinn der Förderung, dass die Spieler weiterkommen.“

Neue Talente werden dazukommen

Das System ist rollierend angelegt. Jüngere Spieler wie Nino Neubert, Mattis Stüben oder Stepan Ides werden sich in der kommenden Saison weiterentwickeln. Neue Talente werden dazukommen, die bei den Piranhas ihre ersten Erfahrungen im Männerbereich sammeln. Ihr Trainer bei den Falcons in der Nachwuchs-Bundesliga heißt Nico Probst.

„In den nächsten Wochen und Monaten werden wir die Ausrichtung für die kommende Saison in Ansbach besprechen“, so der Coach. Eine Vertragsverlängerung ist nicht nötig, die Zusammenarbeit ist laut Jürgen Schlecht von Beginn an längerfristig angelegt, „wir sind sehr froh, dass wir Nico als Trainer in Ansbach haben”.

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