Im Rahmen einer kleinen Feierstunde ist die sanierte Gemeindeverbindungsstraße zwischen Arbergs Ortsteilen Kemmathen und Großlellenfeld im Landkreis Ansbach offiziell für den Verkehr freigegeben worden.
Bürgermeister Marco Friedel sprach stolz über das gelungene Projekt. Denn die Straße sei eine wichtige Verkehrsverbindung im Bereich der Gemeinde.
Die im März diesen Jahres begonnene Maßnahme erstreckte sich auf einer Länge von 1,6 Kilometern von Kemmathen in Richtung Großlellenfeld bis zur Abzweigung nach Goldbühl. Die Fahrbahn wurde vollständig saniert und die Straße an zu engen Stellen entsprechend verbreitert.
Barbara Grabner vom beauftragten Herrieder Ingenieurbüro Herrieden erläuterte die Details zu dem Projekt, das in zwei Abschnitten erfolgte. Zusätzlich wurden Vorbereitungen für den Anschluss des Baugebiets „Am Gemeindebuck” in Kemmathen getroffen: Es wurden der Kanal und die Versorgungsleitungen verlegt. Und am Ortsausgang wurde eine Verkehrsinsel installiert, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Diese beiden Maßnahmen könnten jedoch nicht gefördert werden, wie es hieß.
Die veranschlagten Gesamtkosten gab Grabner mit 1,092 Millionen Euro an, wobei der Freistaat Bayern 684.000 Euro als zuwendungsfähig ansieht. Als Zuwendung sei ein Festbetrag in Höhe von 400.000 Euro in Aussicht gestellt worden, eine detaillierte Aussage zu den tatsächlichen Kosten könne jedoch erst nach den noch ausstehenden Schlussrechnungen gegeben werden.
Beim Segen sprach Pfarrer Reinhard Pasel von der Straße als Verbindung der Menschen. Dann schnitt Bürgermeister Friedel unter großem Applaus das Band durch und gab die Strecke offiziell frei. Anschließend gab es Getränke und einen kleinen Imbiss.