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Veröffentlicht am 22.08.2023 08:00

Nachbarschaftshilfe in Bad Windsheim startet bald

Die Nachbarschaftshilfe lebt davon, dass Freiwillige ihre Hilfe anbieten und Angebote schaffen. Dabei ist jedem selbst überlassen, bei welcher Tätigkeit er gerne unterstützen möchte – auch gelegentlicher Beistand bei Gartenarbeiten wäre beispielsweise eine Möglichkeit der Nachbarschaftshilfe. (Foto: Nina Daebel)
Die Nachbarschaftshilfe lebt davon, dass Freiwillige ihre Hilfe anbieten und Angebote schaffen. Dabei ist jedem selbst überlassen, bei welcher Tätigkeit er gerne unterstützen möchte – auch gelegentlicher Beistand bei Gartenarbeiten wäre beispielsweise eine Möglichkeit der Nachbarschaftshilfe. (Foto: Nina Daebel)
Die Nachbarschaftshilfe lebt davon, dass Freiwillige ihre Hilfe anbieten und Angebote schaffen. Dabei ist jedem selbst überlassen, bei welcher Tätigkeit er gerne unterstützen möchte – auch gelegentlicher Beistand bei Gartenarbeiten wäre beispielsweise eine Möglichkeit der Nachbarschaftshilfe. (Foto: Nina Daebel)

Im März hatte Bürgermeister Jürgen Heckel dazu aufgerufen, sich am Aufbau einer Nachbarschaftshilfe in Bad Windsheim zu beteiligen. Mittlerweile haben sich ausreichend viele Freiwillige gefunden, die aktiv mitwirken wollen. Im Oktober soll das Angebot dann starten.

Uffenheim, Neustadt und Schillingsfürst haben es vorgemacht. Dort hat sich die Nachbarschaftshilfe bereits erfolgreich etabliert. In Bad Windsheim steht man nun zwar nicht mehr ganz am Anfang. Aber jetzt gilt es, das Projekt auch aktiv zum Laufen zu bringen und Angebote und Nachfrage zu koordinieren. Bürgermeister Heckel ist optimistisch, dass dies gelingen wird.

Die Arbeit auf viele Schultern verteilen

„Ein Vorbereitungsteam hat sich gefunden“, sagt Heckel auf Nachfrage unserer Zeitung. Dieses bestehe aus vier Aktiven. Sie sollen den Überblick wahren und die Hilfesuchenden mit denen zusammenbringen, die ihre Unterstützung anbieten. Seinem Appell im März, sich bei ihm zu melden, wenn man sich in der Nachbarschaftshilfe engagieren oder das Angebot nutzen wolle, seien zahlreiche Bürger nachgekommen, so Heckel. „Wir haben für die Organisation total Engagierte gefunden. Das lässt hoffen.“

Denn mit denen, die bereits jetzt am Start sind, soll nicht Schluss sein. Weitere Freiwillige werden gesucht, damit die Arbeit auf viele Schultern verteilt werden könne. Jeder ab 18 Jahren, der sich ehrenamtlich für die Allgemeinheit engagieren möchte, darf sich gerne melden, betont Heckel. Welche Art der Hilfe die Freiwilligen anbieten möchten, ist ihnen komplett selbst überlassen. Die Liste möglicher Angebote darf gerne vielfältig und bunt sein: handwerkliche Unterstützung, Hilfe beim Gassigehen oder beim Gang zum Arzt, beim Einkaufen oder im Garten.

Nutzen sollen die Nachbarschaftshilfe all jene Bürger, die unvorhersehbar und plötzlich in eine Notlage geraten sind. „Es geht nicht um eine regelmäßige, sich wiederholende Unterstützung wie Rasenmähen alle zwei Wochen oder die Fahrt zum Wochenmarkt“, erklärte Bürgermeister Heckel bereits im März. Dafür gebe es gewerbliche Dienstleister, denen man mit der Nachbarschaftshilfe keine Konkurrenz machen wolle. Wer allerdings plötzlich erkrankt oder anderweitig in eine außergewöhnliche Lebenssituation gerate und deshalb dringend und kurzfristig Unterstützung benötige, der solle sich bei der Nachbarschaftshilfe melden.

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Befürwortet und aktiv unterstützt wird das Projekt bereits vom Seniorenbeirat, der Organisation „Strohhalm“ und dem Jugendtreff „Schneiderscheune“. Und auch das Quartiersmanagement der Stadt Bad Windsheim ist mit Markus Jocher und Daniela Pohl von der „cima Beratung und Management GmbH“ mit Sitz in München beteiligt. Sie sind aktiv in das Projekt eingebunden, das fester Bestandteil des Förderprogramms „Demografiefeste Kommune“ ist.

Regelmäßige Fahrten sind nicht möglich

Dass sich auch bereits „etliche“ Interessierte gemeldet haben, die das Angebot der Nachbarschaftshilfe nutzen würden, freut Bürgermeister Heckel. Nachgefragt wurde beispielsweise Unterstützung beim Einkauf oder Arztbesuch. „Es waren genau die Hilfen, die zu erwarten waren“, resümiert Bürgermeister Heckel. Einige hätten wegen regelmäßiger Fahrdienste nachgefragt. „Das ist allerdings etwas, das im Rahmen der neu initiierten Nachbarschaftshilfe nicht übernommen werden kann. Das haben wir von Anfang an festgelegt und klar gestellt“, erklärt der Stadtchef.

Wer sich bei der Nachbarschaftshilfe engagieren will, kann sich gerne per E-Mail an nachbarschaftshilfe@bad-windsheim.de oder an buergermeister@bad-windsheim.de wenden.

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