Networking bezeichnet den gezielten Aufbau und die Pflege eines Kontaktnetzwerks, das private und berufliche Bereiche verbinden kann.
Es dient dem Informationsaustausch, der gegenseitigen Unterstützung und kann den Zugang zu Karrierechancen erleichtern. Besonders beim Berufseinstieg oder Branchenwechsel zeigt sich der Wert persönlicher Kontakte – etwa, wenn in Deutschland rund ein Drittel aller Stellen über Empfehlungen vergeben wird. Daher lohnt es sich, frühzeitig mit dem Netzwerken zu beginnen.
Netzwerke entstehen heute sowohl offline als auch online. Berufliche Plattformen wie Xing und LinkedIn spielen dabei eine zentrale Rolle. Xing ist im deutschsprachigen Raum stark verbreitet und eignet sich zur Vernetzung mit Fach- und Führungskräften, zum Austausch in Foren und zur Jobsuche.
LinkedIn ist international ausgerichtet und besonders interessant für alle, die global tätig sind oder internationale Kontakte pflegen möchten. Beide Plattformen ermöglichen professionelle Profile, die Fähigkeiten und Erfahrungen sichtbar machen – ein klarer Vorteil im digitalen Bewerbungsprozess.
Bereits im Studium lassen sich tragfähige Netzwerke aufbauen. Erfolgreiches Netzwerken erfordert strategisches Denken und Geduld. Qualität ist dabei wichtiger als Quantität – ein kleines, gepflegtes Netzwerk ist oft effektiver als eine große Zahl loser Kontakte. Wichtig ist es, digitale Profile aktuell zu halten und Gelegenheiten wie Messen oder Branchentreffen gezielt zu nutzen, um neue Kontakte zu knüpfen oder bestehende zu vertiefen.
Auch der Blick über die eigene Branche hinaus kann lohnend sein: Branchenübergreifende Netzwerke eröffnen oft neue Perspektiven und ungeahnte Möglichkeiten. Networking bedeutet also nicht nur, wer wen kennt, sondern wie gut Beziehungen gepflegt und strategisch genutzt werden.