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Veröffentlicht am 12.08.2025 16:15

Neue Sprühnebelanlage auf Ansbachs Martin-Luther-Platz: Wo entstand diese Idee?

Es muss nicht immer kompliziert sein: Um den Menschen in Ansbach ein bisschen Abkühlung an heißen Tagen zu verschaffen, hat die Stadt ein Sprühnebelgerät aufgestellt. Dieses ist vor dem Rathaus/Schrammhaus auf dem Martin-Luther-Platz zu finden. Die Idee dazu ist im Rahmen der Citywerkstatt entstanden.

Ein Standfuß, ein Rohr, ein Schlauch, Sprühdüsen und ein Wasseranschluss: Aus mehr Komponenten besteht die neue Sprühnebelanlage nicht, die den Menschen an heißen Tagen künftig in der Innenstadt häufiger begegnen wird. „Das ist eine einfache Geschichte, das ist schnell umzusetzen und genau das, was wir brauchen”, sagte Oberbürgermeister Thomas Deffner im Rahmen eines Pressegespräches.

Für Kinder, Fahrradtouristen und Besucher der Innenstadt

Für die Umsetzung ist die Stadt auf die Baugeräte-Union (BGU) zugegangen. Herausgekommen ist eine einfache Lösung, die ihren Zweck erfüllt. Sie soll Kindern, Fahrradtouristen und Besuchern der Innenstadt eine Möglichkeit zur Kühlung verschaffen. „Im Bereich des Nebels sinken die Temperaturen spürbar um bis zu zwölf Grad”, betonte Deffner. Einen Haken hat das Ganze: Pro Stunde werden etwa zehn Liter Trinkwasser verbraucht.

Den Aufbau übernehmen die Mitarbeiter des Stadthauses, beim Abbau unterstützen die Mitarbeiter des Eiscafés Doge. Die Stadt will mit dem Prototyp, der etwa 330 Euro gekostet hat, jetzt Erfahrungen sammeln. Bewährt sich das System, könnten weitere folgen. Auch an optischen Verschönerungen will man arbeiten.

Pragmatischer Ansatz: Aus einfachen Mitteln wurde die Sprühnebelanlage gebaut. Vertreter der Stadt und der Citywerkstatt testeten sie bei der Vorstellung vor Ort. (Foto: Florian Schwab)
Pragmatischer Ansatz: Aus einfachen Mitteln wurde die Sprühnebelanlage gebaut. Vertreter der Stadt und der Citywerkstatt testeten sie bei der Vorstellung vor Ort. (Foto: Florian Schwab)
Pragmatischer Ansatz: Aus einfachen Mitteln wurde die Sprühnebelanlage gebaut. Vertreter der Stadt und der Citywerkstatt testeten sie bei der Vorstellung vor Ort. (Foto: Florian Schwab)

Florian Schwab
Florian Schwab
Redakteur
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