Neuer Job für KI-Ära: Türschließer für Robotaxis | FLZ.de | Stage

arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 14.02.2026 02:24

Neuer Job für KI-Ära: Türschließer für Robotaxis

Wenn Fahrgäste die Tür eines der aktuellen Robotaxis von Waymo offenlassen, ist das selbstfahrende Autos oft hilflos. (Archivbild)  (Foto: Andrej Sokolow/dpa)
Wenn Fahrgäste die Tür eines der aktuellen Robotaxis von Waymo offenlassen, ist das selbstfahrende Autos oft hilflos. (Archivbild) (Foto: Andrej Sokolow/dpa)
Wenn Fahrgäste die Tür eines der aktuellen Robotaxis von Waymo offenlassen, ist das selbstfahrende Autos oft hilflos. (Archivbild) (Foto: Andrej Sokolow/dpa)

Selbstfahrende Autos stoßen im Alltag auf eine ganz spezielle Grenze: Die Robotaxi-Firma Waymo beauftragt Helfer über eine Online-Plattform, um von Fahrgästen offengelassene Türen zu schließen. Waymo bestätigte, dass in einem Pilotprogramm in der US-Stadt Atlanta Kuriere des Essenslieferanten Doordash um Hilfe gebeten werden. Es handle sich um „seltene“ Fälle.

Waymo setzt aktuell umgebaute Wagen von Jaguars Elektro-Modell I-Pace ein, die klassische Türen haben. Da die Autos fahrerlos unterwegs sind, ist keiner da, um womöglich von Passagieren offengelassene Türen zu schließen. Die nächste Generation der Waymo-Robotaxis soll wieder elektrisch steuerbare Schiebetüren haben - so wie auch das vorherige Modell auf Basis des Minivans Chrysler Pacifica. Waymo hatte bei den Jaguaren auch damit experimentiert, offene Türen durch ruckartiges Anfahren zu schließen.

11,25 US-Dollar fürs Türschließen 

Im Netz machte in den vergangenen Tagen der Beitrag eines Doordash-Kuriers die Runde, der per Screenshot das Angebot belegte, für 11,25 US-Dollar (rund 9,50 Euro) die Tür eines Waymo-Fahrzeugs zu schließen.

Wie oft Fahrgäste Waymo-Türen nicht schließen, ist nicht öffentlich bekannt. Allerdings machen die Wagen inzwischen mehr als 400.000 bezahlte Fahrten mit Passagieren pro Woche in sechs US-Städten sowie dem Silicon Valley. Daher dürfte es selbst bei geringer Häufigkeit einige solche Situationen geben.

© dpa-infocom, dpa:260214-930-685396/1


Von dpa
north