Der Hilux festigt seine Rolle als Multitalent in Toyotas Modellpalette. Wenn die Japaner in diesem Sommer die neunte Generation ihres Pick-ups starten, gibt es den Konkurrenten von Ford Ranger oder VW Amarok deshalb nicht nur mit einem modernisierten und zum Mild-Hybrid aufgerüsteten Diesel: Als Erster unter den traditionellen Herstellern bietet Toyota den Millionen-Seller auch als Akku-Auto an. Die Preise für den Diesel beginnen dem Hersteller zufolge bei 53.490 Euro, der elektrische Pick-up steht für mindestens 70.210 Euro beim Händler, teilt das Unternehmen mit.Dafür gibt es einen innen wie außen modernisierten Pritschenwagen mit Doppelkabine, vier Türen und fünf Plätzen, der bei 5,32 Metern Länge eine Nutzlast von bis zu einer Tonne und eine Anhängelast von 3,5 Tonnen bietet. Weil er zudem rund 30 Zentimeter Bodenfreiheit bietet, durch 70 Zentimeter tiefes Wasser fahren kann und einen zuschaltbaren Allradantrieb hat, gibt er auch im Gelände nicht klein bei.
Der neue Antrieb setzt als 48-Volt-Mild-Hybrid auf einen 2,8 Liter großen Diesel-Vierzylinder mit 150 kW/204 PS. Das reicht für 176 km/h. Den Verbrauch gibt Toyota mit 9,8 Litern und den CO2-Ausstoß mit 258 g/km an. Bei der E-Version zeigt das Datenblatt 144 kW/196 PS und ein Spitzentempo von 140 km/h. Der Akku hat laut Toyota 59,2 kWh und erlaubt eine Normreichweite von 257 Kilometern. Die Ladeleistung gibt Toyota mit 150 kW an. Bei Diesel und E-Version wollen es die Japaner für den Hilux aber nicht belassen. Sondern als erster Hersteller will Toyota im nächsten Jahr auch einen Pick-up mit Brennstoffzelle anbieten und den Strom für die E-Motoren dann an Bord aus Wasserstoff erzeugen.
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