Haustür-Vertretern sollte man nicht unkritisch Glauben schenken. Das gilt auch für diese aktuell oft vorgetragene Behauptung: Das DSL-Kupfernetz werde bald abgeschaltet, und man stehe dann ohne Internet da, wenn man nicht hier und jetzt einen Glasfaservertrag unterzeichnet.
Solche Aussagen seien unwahr, erklärt die Stiftung Warentest. Man sollte sich nicht von ihnen unter Druck setzen lassen. Vor 2035 sei kein endgültiges Aus des Kupfernetzes zu erwarten. Ohnehin würden bestehende Netze erst dann abgeschaltet, wenn Glasfaser nahezu flächendeckend verfügbar und ein Wettbewerb in den neuen Netzen gewährleistet ist.
Trotzdem könne es für Eigentümer sinnvoll sein, sich in einem Ausbaugebiet Glasfaser ins Haus oder in die Wohnung legen zu lassen. Denn wer beim ausbauenden Anbieter einen Zweijahres-Vertrag dazu bucht, bekomme den Anschluss in der Regel kostenlos, so die Warentester. Ansonsten könnten dafür 500 bis 1.000 Euro fällig werden.
Grundsätzlich raten die Experten:
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