Notruf von der A6: Lkw-Fahrer hatte in der Pause ordentlich getankt | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 12.06.2024 12:17, aktualisiert am 12.06.2024 15:08

Notruf von der A6: Lkw-Fahrer hatte in der Pause ordentlich getankt

Weil er sich in einer hilflosen Sitation befand, betätigte ein Lkw-Fahrer den Notruf. Die Sanitäter sahen von einem Transport ins Krankenhaus ab. (Symbolbild: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa-tmn)
Weil er sich in einer hilflosen Sitation befand, betätigte ein Lkw-Fahrer den Notruf. Die Sanitäter sahen von einem Transport ins Krankenhaus ab. (Symbolbild: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa-tmn)
Weil er sich in einer hilflosen Sitation befand, betätigte ein Lkw-Fahrer den Notruf. Die Sanitäter sahen von einem Transport ins Krankenhaus ab. (Symbolbild: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa-tmn)

Der Hilferuf ging am Dienstagabend laut Polizeibericht um 21.42 Uhr ein. Und zwar nicht bei der Verkehrspolizei Ansbach, sondern zunächst in Polen. Ein polnischer Lkw-Fahrer hatte über seinen Notruf einen Rettungsdienst angefordert, weil er sich in einer hilflosen Situation befand, wie ein Sprecher der VPI-Ansbach auf FLZ-Nachfrage erklärt. Die zuständige Stelle in Polen leitete den Notruf an die Bundespolizei weiter, die wiederum die Ansbacher Verkehrspolizei informierte.

Zwei Promille beim Alkoholtest

Die Streife, die anschließend auf den Parkplatz Silberbach an der Autobahn 6 fuhr, fand den Hilfesuchenden in der Fahrerkabine seines Lkw vor. Er habe „vollkommen den Überblick über sich und seine Lage verloren“, erklärt der Polizeisprecher. Der Grund: er hat wohl seine Pause genutzt, um ordentlich zu trinken. Direkt beim ersten Kontakt mit dem 40-Jährigen strömte dem Polizeibeamten starker Alkoholgeruch entgegen. Beim Alkoholtest stellten sie über zwei Promille fest. Ein Fahren unter Alkoholeinfluss konnte ihm jedoch nicht nachgewiesen werden.

Wohl etwas beruhigt und immerhin in der Lage zu sprechen, wollte der Fahrer nach Eintreffen der Polizei und des Rettungsdienstes nicht mehr gerettet werden. Er wollte nur noch schlafen. Nach einer Untersuchung stimmten die Sanitäter zu – eine Mitnahme ins Krankenhaus war aus ihrer Sicht nicht nötig. Der Fahrer durfte in seiner Kabine ausnüchtern. Um eine Weiterfahrt zu verhindern, wurden ihm aber die Schlüssel abgenommen.

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