Orientierungsmesse Feuchtwangen: Der Start in Ihre berufliche Zukunft | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 01.10.2026 18:00

Orientierungsmesse Feuchtwangen: Der Start in Ihre berufliche Zukunft

Im Rahmen der Orientierungsmesse am 8. Oktober 2026 können sich Jugendliche über die verschiedensten Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten in der Region informieren.  (Foto: Peter Tippl)
Im Rahmen der Orientierungsmesse am 8. Oktober 2026 können sich Jugendliche über die verschiedensten Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten in der Region informieren. (Foto: Peter Tippl)
Im Rahmen der Orientierungsmesse am 8. Oktober 2026 können sich Jugendliche über die verschiedensten Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten in der Region informieren. (Foto: Peter Tippl)

„Save the Date“ heißt es am Donnerstag, 8. Oktober, für Schülerinnen, Schüler und Jugendliche, denn auf dem Gelände der BauAkademie in Feuchtwangen findet die Orientierungsmesse Ausbildung & Beruf 2026 statt.

„Wir suchen dich“ oder „Starte deine Zukunft bei uns“ ist an den Messeständen zu lesen und bewusst wurde vom Organisationsteam des Zweckverbands Industrie-/Gewerbepark InterFranken „Ich starte durch“ als kontinuierliches Motto für die Orientierungsmesse gewählt. Raum für Zukunftsperspektiven sind geboten auf dem weitläufigen Gelände und in den Hallen der Ansbacher Straße 20 in Feuchtwangen – die Top-Adresse für Ausbildung, Studium oder Weiterbildung.

Rund 100 Firmen präsentieren sich

Bei der diesjährigen Auflage der Orientierungsmesse werden etwa 100 Firmen, Dienstleistungsunternehmen, Behörden, Schulen aller Kategorien, Einrichtungen aus dem Gesundheitswesen, aus Handwerk, Industrie und Gewerbe, ihre Ausbildungschancen und Berufszweige in mehr als 160 Berufsfeldern vorstellen. Die Messe ist geöffnet für die angemeldeten Schulen von 8.30 Uhr bis 13 Uhr. Gerechnet wird mit rund 2000 Schülerinnen und Schülern. Von 14 Uhr bis 17 Uhr können Jugendliche mit ihren Eltern und auch die Öffentlichkeit entspannt durch die Messe schlendern und sich intensiv bei den Ausstellern über die beruflichen Chancen und Zukunftswege informieren.

Chance auf ein Kurzpraktikum

Etliche Besonderheiten zeichnen die diesjährige Orientierungsmesse aus. Einmalig ist am Nachmittag, meist ab 13.45 Uhr, die Chance für ein Kurzpraktikum. Das Angebot hat sich mittlerweile etabliert und in diesem Jahr bieten 19 Ausbildungsbetriebe interessierten Schülerinnen und Schülern am Messetag die Teilnahme an einer Messe-Projektarbeit an. Damit können die Jugendlichen hautnah ihren gewünschten Ausbildungsberuf kennenlernen.

In vorgegebenen Zeitslots wird ein authentischer Einblick in das jeweilige Berufsfeld gegeben. Einblicke in die Justiz, beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten eine Filztasche nähen, Fertigung eines Flaschenöffners bei einem Metallbauer, punktgenaues Vermessen beim Amt für Digitalisierung oder LED-Lampen löten bei Bosch ist dabei möglich. Über die Internetseite der Orientierungsmesse können sich Interessierte anmelden.

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Der Truck der Metall- und Elektroindustrie wird auf dem Gelände der BauAkademie platziert – damit können Jugendliche mithilfe von Multimedia-Anwendungen, Experimentierstationen und faszinierender Technik in Berufsbilder der Metall- und Elektroindustrie eintauchen.

Landesleistungswettbewerb und Deutsche Meisterschaft

Weitere Alleinstellungsmerkmale der vom Zweckverband Industrie-/Gewerbepark InterFranken, der auch die Buslinien für die Schüler aus dem Einzugsgebiet des Zweckverbands finanziert, organisierten Orientierungsmesse sind der Landesleistungswettbewerb im Fliesenlegerhandwerk und die Deutsche Meisterschaft auf Landesebene für das Stuckateur-Handwerk. Den exzellenten Praktikern einmal über die Schulter zu schauen und deren versierte Arbeitstechniken kennenzulernen, ist nur auf der Messe am Donnerstag, 8. Oktober, möglich.

Die eigene Region stärken

Schirmherrin der Orientierungsmesse ist Regierungspräsidentin Dr. Kerstin Engelhardt-Blum. Sie sieht die große Chance dieser Messe im Angebot der vielen Aussteller, die Jugendlichen bei ihrer Berufswahl bestmöglich zu unterstützen. Eine gute Gelegenheit für Ausbildungsbetriebe, mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, ist die Orientierungsmesse, und auch, um die Chancen der regionalen Firmen aufzuzeigen. Für berufliche Ziele müssen nicht immer weite Wege in Kauf genommen werden, denn vor Ort in der Region bieten sich vielfältige Chancen. Deshalb diese Chance auf einen Einblick in einen möglichen Berufszweig nutzen und Kontakte knüpfen, rät die Regierungspräsidentin.

Für Herbert Lindörfer, stellvertretenden Bezirkstagspräsidenten und Verbandsrat vom Zweckverband InterFranken, ist die Orientierungsmesse in Feuchtwangen eine ideale Plattform für Ausbildungs- und Karrierechancen in der Region. Diese Chance für Austausch und Begegnung mit Praktikern dürfen die Jugendlichen ausgiebig nutzen und sich ein umfassendes Bild der vielfältigen Berufschancen machen. Unbedingt rät Lindörfer, die Möglichkeit des Kurzpraktikums zu nutzen. Ohne Verpflichtung im Kurzdurchlauf in die jeweilige Berufswelt hineinschnuppern, das geht nur bei der Orientierungsmesse des Zweckverbands Industrie-/Gewerbepark InterFranken in Feuchtwangen am Donnerstag, 8. Oktober.

Gestartet wurde dieser direkte Einblick für Schüler und Studenten in die Berufswelt vor über 25 Jahren mit 20 Firmen, acht Schulen und etwa 400 Jugendlichen und zwar abwechselnd in Schulturnhallen des Zweckverbandsgebiets mit sogenannten „Lehrstellenbörsen“. Daraus hat sich die „Orientierungsmesse Ausbildung & Beruf“ entwickelt. Gerechnet wird über den gesamten Tag verteilt mit etwa 2000 Teilnehmern aus den Schulen der Region, von Herrieden bis Schillingsfürst und von Ansbach bis Rothenburg und natürlich aus Feuchtwangen. Ferner strahlt die Orientierungsmesse ins angrenzende Baden-Württemberg und Schwaben hinaus.

Die Kosten für die Organisation, Werbemittel, Verpflegung und Busverbindungen werden vom ZV InterFranken getragen. Die eigens für die Orientierungsmesse konzipierte, interaktiv unterstützte und flexibel handhabbare Begleitbroschüre wurde mit einer Auflage von rund 3000 Heften zur optimalen Vorbereitung vorab verteilt. Besonderer Wert wurde bei der Konzeption auf „Begreifen, Mitmachen und Ausprobieren“ gelegt, denn gerade das Handwerk sucht händeringend nach Auszubildenden.

Ein passender Beruf für jeden

Die Firmen kommen gerne zur Orientierungsmesse nach Feuchtwangen und präsentieren ihre Ausbildungsspanne, sodass für jeden Ausbildungsinteressenten ein passender Beruf gefunden werden kann. Ein Bewerbungstraining wird angeboten, Informationen zu einem Auslandsjahr oder Schüleraustausch, zum Freiwilligendienst, natürlich für Hochschule und berufsbildende Schulen, und mit einem Berufserkundungsbogen können eigene Vorlieben für den künftigen Beruf ausgelotet werden.

Die Stärkung des ländlichen Raums und die Begeisterung der jungen Menschen für die Region sollen bei der Orientierungsmesse in Feuchtwangen auch im Mittelpunkt stehen. Das Handwerk in der Region bietet unzählige Berufschancen und auch Akademiker haben mit den Hochschulstandorten in der Region beste Perspektiven. Welche, das kann bei der Orientierungsmesse in drei Hallen und zwei Ausstellungszelten, im Foyer und auf dem Gelände der Bayerischen BauAkademie nachgespürt werden.

Auch interessierte Öffentlichkeit herzlich willkommen

In der Zeit von 8.30 Uhr bis 13.00 Uhr steht die Orientierungsmesse den angemeldeten Schülern der verschiedenen Schulkategorien aus der gesamten westmittelfränkischen und schwäbischen Region offen. Ab etwa 14 Uhr bis 17 Uhr sind neben den Jugendlichen auch Eltern und interessierte Öffentlichkeit zu einem informellen Rundgang eingeladen. Insbesondere die Eltern können dabei mit den Ausbildungsleitern oder Firmenchefs ins Gespräch kommen und so für ihre Kinder den richtigen Weg zum geeigneten Beruf ausloten.

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