Pläne der Verkehrswacht Dinkelsbühl: Mehr Fahrradfreundlichkeit in der Region | FLZ.de | Stage

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 06.03.2026 13:00

Pläne der Verkehrswacht Dinkelsbühl: Mehr Fahrradfreundlichkeit in der Region

Sprachen bei der Jahresversammlung der Gebietsverkehrswacht Dinkelsbühl über den Radwegeausbau (von links): Markus Kober, Stefanie Panzino, Kai Pause, Vorsitzender Klaus Huber, Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Ernest Forster und Landtagsabgeordneter Helmut Schnotz. (Foto: privat)
Sprachen bei der Jahresversammlung der Gebietsverkehrswacht Dinkelsbühl über den Radwegeausbau (von links): Markus Kober, Stefanie Panzino, Kai Pause, Vorsitzender Klaus Huber, Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Ernest Forster und Landtagsabgeordneter Helmut Schnotz. (Foto: privat)
Sprachen bei der Jahresversammlung der Gebietsverkehrswacht Dinkelsbühl über den Radwegeausbau (von links): Markus Kober, Stefanie Panzino, Kai Pause, Vorsitzender Klaus Huber, Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Ernest Forster und Landtagsabgeordneter Helmut Schnotz. (Foto: privat)

Bei der Hauptversammlung der Gebietsverkehrswacht Dinkelsbühl stand die Weiterentwicklung der Radwegekonzeption im südlichen Landkreis Ansbach im Mittelpunkt. Klar ist, dass noch einige Hausaufgaben zu erledigen sind.

Wie Landrat Dr. Jürgen Ludwig laut Pressemitteilung berichtete, sollen neben dem Abschluss der flächendeckenden Beschilderungen nun verstärkt Radwege ausgebaut werden. Die Erstellung des Radverkehrskonzepts für den ganzen Landkreis Ansbach stehe kurz vor dem Abschluss.

Ziele sind definiert, aber noch nicht erreicht

Der Landkreis Ansbach sei zudem seit 2021 im Zertifizierungsprozess als „Fahrradfreundliche Kommune“ durch die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern (AGFK). Nach Vorbereisungen mit konkreten Empfehlungen zur Stärkung des Radverkehrs wurde der Landkreis am 1. November 2021 in die Arbeitsgemeinschaft aufgenommen und befindet sich seither in der vierjährigen Qualifizierungsphase. Ziel ist der systematische Ausbau der Radverkehrsförderung entlang der vier Säulen Infrastruktur, Information, Kommunikation und Service. Besonders im Fokus steht dabei der Alltagsradverkehr.

Bei der Hauptbereisung der AGFK im September 2025 wurde dem Landkreis Ansbach bereits eine sehr gute Ausgangsbasis für die spätere Auszeichnung bescheinigt; einzelne formale Beschlüsse sind noch nachzureichen. Parallel treibt das Landratsamt Ansbach die Planung und Umsetzung neuer Radwegeverbindungen voran, auch im ländlichen Raum, und prüft ergänzend Verkehrsversuche für mehr Sicherheit und Sichtbarkeit des Radverkehrs.

„Die verbesserte Radwegeinfrastruktur erleichtert den Alltagsverkehr mit dem Fahrrad und erhöht zugleich die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden“, lautete das Resümee von Klaus Huber, dem Vorsitzenden der Gebietsverkehrswacht. Man werde sich auch künftig mit Nachdruck für weitere Verbesserungen einsetzen, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Leichter Rückgang der schweren Verletzungen

Die Verkehrswacht versteht sich als beratender und anleitender Partner in Fragen der Verkehrssicherheit – von Kindern bis zu Senioren. Ziel der präventiven Arbeit ist es, Gefahrenbewusstsein zu schärfen, kritische Situationen zu reduzieren und einen Beitrag zur maximalen Verringerung von Verkehrsunfällen und Verkehrstoten zu leisten.

Aktuelle Unfallzahlen der Polizeiinspektion Dinkelsbühl zeigen, dass moderne Assistenzsysteme und Sicherungseinrichtungen zu einem leichten Rückgang schwerer Verletzungen beitragen. Die Zahl der Schulwegunfälle lag bei drei – überwiegend Alleinunfälle von Rad fahrenden Schülerinnen und Schülern. Die Zusammenarbeit mit der Gebietsverkehrswacht Dinkelsbühl wird von der Polizei als gut bewertet.

Unterstützung erhält die Verkehrswacht auch vom Landkreis Ansbach: Über den sogenannten „Verkehrspfennig“ werden insgesamt 795 Euro an die Gebietsverkehrswachten im Kreis ausgezahlt. Zudem begleitet der Landrat als Schirmherr die Arbeit der Gebietsverkehrswacht Dinkelsbühl.


Von fp
north