Polizei: Mindestens 157 Tote nach Sturzflut in Nepal | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 26.08.2026 13:04, aktualisiert am 26.08.2026 21:15

Polizei: Mindestens 157 Tote nach Sturzflut in Nepal

Nach Sturzfluten im nepalesischen Distrikt Nuwakot stehen beschädigte Häuser gefährlich nahe an den angeschwollenen, mit Treibgut verstopften Ufern des Trishuli-Flusses. (Foto: Niranjan Shrestha/AP/dpa)
Nach Sturzfluten im nepalesischen Distrikt Nuwakot stehen beschädigte Häuser gefährlich nahe an den angeschwollenen, mit Treibgut verstopften Ufern des Trishuli-Flusses. (Foto: Niranjan Shrestha/AP/dpa)
Nach Sturzfluten im nepalesischen Distrikt Nuwakot stehen beschädigte Häuser gefährlich nahe an den angeschwollenen, mit Treibgut verstopften Ufern des Trishuli-Flusses. (Foto: Niranjan Shrestha/AP/dpa)

Die Zahl der Todesopfer nach der heftigen Sturzflut in einer Gebirgsregion von Nepal ist auf mindestens 157 gestiegen. Das teilte die Polizei des Landes auf der Plattform X mit. Hunderte Menschen - darunter mehr als 400 Reisende aus Nepal und aus dem Ausland sowie Polizisten und Soldaten - werden vermisst. 

Laut einem Bericht der Zeitung „The Kathmandu Post“ ereignete sich die Überschwemmung, nachdem eine Eislawine auf der chinesischen Seite der Grenze zu Nepal einen Nebenfluss des Bhotekoshi blockiert hatte. Dadurch habe sich ein vorübergehender See gebildet, der anschließend über die Ufer getreten sei. 

Videos zeigen das Ausmaß der Zerstörung

Die Wasser- und Schlammmassen richteten Medienberichten zufolge große Zerstörungen in Ortschaften und an Infrastruktur entlang des Bhotekoshi an, der im Hochland von Tibet entspringt und die nepalesische Provinz Bagmati durchfließt. In China kamen mindestens drei Menschen ums Leben, 265 werden vermisst. 

Bilder des nepalesischen Fernsehens und Videos in den sozialen Medien zeigten, wie zahlreiche Häuser, Wasserkraftanlagen und Straßen zerstört, Brücken weggespült und ganze Dörfer überflutet wurden. 

Das Auswärtige Amt erklärte auf Anfrage, dass die deutsche Botschaft in Kathmandu mit den lokalen Behörden in engem Kontakt stehe. „Zum jetzigen Zeitpunkt hat das Auswärtige Amt keine Kenntnis von deutschen Staatsangehörigen unter den Betroffenen“, hieß es aus Berlin weiter.

© dpa-infocom, dpa:260826-930-584707/9


Von dpa
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