Im Zuge der Suche nach einem möglichen Puma in der Nähe des Münchner Flughafens warnt die Polizei vor mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) generierten Abbildungen von Raubkatzen. Solches Material habe auch die Polizei erreicht, sagte der Leiter der Polizeiinspektion Erding, Sebastian Pinta. „Da möchte ich bewusst eine Grenze setzen. Diese Bilder behindern unsere Ermittlungsarbeit.“
Eine Abbildung zeige zum Beispiel eine Großkatze mitten in einer Ortschaft in der Region, sagte Pinta. Die Polizei müsse dann vor Ort ermitteln und mit den Menschen sprechen, von denen die Abbildungen angeblich stammen.
„Das ist eine bewusste falsche Hinweisgebung an die Polizei“, sagte Pinta bei einer Pressekonferenz im Erdinger Landratsamt. „Und sie beunruhigen durch die Verbreitung auf Social Media die Wohnbevölkerung. Und das lassen wir als Polizei nicht zu.“ Die Aufnahme, die die Suche nach dem Tier ausgelöst hatte, halte man aber für authentisch, betonte Pinta.
Die Beamten planten, auch am Wochenende in der Region um Oberding (Landkreis Erding) verstärkt präsent und für Menschen vor Ort ansprechbar zu sein, betonte Pinta. Wenn die Bevölkerung beunruhigt sei, dann reagiere die Polizei. Man wolle auch zu Hinweisen an die Beamten bezüglich der möglichen Raubkatzen-Sichtung ermutigen.
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