Der Tankrabatt ist da, aber wo tanke ich wirklich gerade am günstigsten? Preisvergleich-Apps und Websites helfen dabei - umso mehr, wenn man ihr Potenzial richtig ausschöpft. Tipps dazu vom Auto Club Europa (ACE) und dem ADAC:
Es kann sich lohnen, regelmäßig genutzte Tankstellen etwa entlang oft gefahrener Routen als Favoriten zu speichern, anstatt jedes Mal neu zu suchen. Auch ein Preisalarm kann praktisch sein, wenn er sich in der App einstellen lässt - um möglicherweise spontan den Tank aufzufüllen, falls man gerade in der Nähe und der Preis besonders attraktiv ist.
Man sollte den Suchradius sinnvoll wählen und das Tanken möglichst mit ohnehin geplanten Fahrten kombinieren. Denn: „Für wenige Cent Preisunterschied lohnt sich ein größerer Umweg meist nicht, weil zusätzlicher Verbrauch und Zeit den Vorteil schnell aufzehren können“, so Jeannine Ulm vom ACE. „Ein Umweg von fünf Kilometern rentiert sich bei einem leeren Tank erst bei mindestens zwei Cent Preisunterschied je Liter Kraftstoff.“
„Aktuell ist das Tanken vormittags vor der Preiserhöhung um zwölf Uhr am günstigsten“, so Lorenzo Walcher vom ADAC. „Wer vor dem Tanken zum Beispiel per App die Preise prüft, findet oft schon im näheren Umfeld günstigere Angebote.“
Und keine Angst bei der Auswahl der Tankstellen: „Kraftstoffe sind genormt, daher kann auch bedenkenlos an Discount-Tankstellen getankt werden“, beruhigt Jeannine Ulm.
Bei der Auswahl der Apps oder Preisvergleichswebsites besteht die Qual der Wahl. Es gibt es eine Vielzahl zugelassener Dienste, die ihre Preise allesamt von der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe beziehen, so das Bundeskartellamt. Mehr als 40 Anbieter sind auf der Website der Behörde aufgelistet.
Übrigens: Auch die gängige „Google Maps“-Kartenapp kann Tankstellen und deren aktuelle Preise anzeigen.
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