Rauchmelder: Diese drei Fehler sollten Sie nicht machen | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 03.09.2026 12:24

Rauchmelder: Diese drei Fehler sollten Sie nicht machen

Abstand halten: Damit der Rauchmelder richtig arbeiten kann, sollte auf genug Abstand zu Wänden und Möbeln geachtet werden. (Foto: Christin Klose/dpa Themendienst/dpa-tmn)
Abstand halten: Damit der Rauchmelder richtig arbeiten kann, sollte auf genug Abstand zu Wänden und Möbeln geachtet werden. (Foto: Christin Klose/dpa Themendienst/dpa-tmn)
Abstand halten: Damit der Rauchmelder richtig arbeiten kann, sollte auf genug Abstand zu Wänden und Möbeln geachtet werden. (Foto: Christin Klose/dpa Themendienst/dpa-tmn)

Regelmäßig blinken und im Ernstfall laut warnen - mehr Aufgaben hat ein Rauchmelder nicht. Damit er das zuverlässig tun kann, braucht der Lebensretter an der Zimmerdecke ab und an ein wenig Hilfe. Diese drei Fehler sollte man dabei allerdings vermeiden.

Fehler 1: Den Rauchmelder aggressiv reinigen

Ja, der Staub muss runter, aber bitte vorsichtig. Am besten mit einem feuchten Tuch ohne Reinigungsmittel, rät das Forum Brandrauchprävention. Auf keinen Fall pusten. Dadurch könnte der Staub erst so richtig tief ins Gerät gedrückt werden und dort die Sensorik stören.

Auch der Staubsauger ist tabu: Es könnten sich Teile der Elektrik im Inneren lösen. Dann funktioniert das Gerät schlimmstenfalls einfach nicht mehr.

Beim Putzen darauf achten: Sind die Eintrittsöffnungen frei von Staub, Insektendreck und Schmutz?

Fehler 2: Den Rauchmelder vergessen

Kein Piepton von der Decke, kein Problem? Weit gefehlt: Der Rauchmelder braucht Strom. Die meisten Modelle mit Wechselbatterien warnen zwar, wenn die Spannung nachlässt, darauf verlassen sollte man sich aber nicht. Also bitte nach Herstellerangaben regelmäßig die Funktion prüfen und die Batterien austauschen. 

Bei Geräten mit fest verbauter Batterie muss nach Ablauf der Herstellerangaben ausgetauscht werden - auch wenn der Melder noch funktioniert. Nur so kann man sicherstellen, dass es im Brandfall auch piepst. 

Spätestens alle zehn Jahre ist ohnehin ein neuer Melder fällig, raten Experten. In Raucherhaushalten lohnt sich ein noch häufigerer Austausch. 

Fehler 3: Den Rauchmelder einsperren

Rauchmelder brauchen Platz. Mindestens 50 Zentimeter zu allen Seiten, manche Modelle noch mehr. Baut man das Gerät mit hohen Schränken zu oder packt es an einen ungünstigen Platz hinter Raumtrennern oder großen Deckenbalken, kommt der Rauch nicht an - und kann dann auch nicht zum Auslösen des Deckenpiepsers führen. 

Rauchmelder prüfen: So geht es richtig

  • Einmal im Jahr, gerne auch öfter auf den Prüfknopf drücken und den Testalarm auslösen.
  • Ertönt dabei kein lauter Alarmton, zunächst die Batterien austauschen.
  • Bleibt der Melder auch dann stumm, muss er ausgetauscht werden. 
  • Mieter müssen hier Vermieter oder Hausverwaltung informieren. Eigentümer sind selbst verantwortlich, falls die Wohnungseigentümergemeinschaft nicht andere Regelungen getroffen hat. 

© dpa-infocom, dpa:260903-930-626867/1


Von dpa
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