Rosenmontag im Bürgerheim Rothenburg: Stadträtinnen bringen Leben in die Bude | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 17.02.2026 16:29

Rosenmontag im Bürgerheim Rothenburg: Stadträtinnen bringen Leben in die Bude

Gabriele Müllender, Beate Junkersfeld, Gerhard Müller, Silke Sagmeister-Eberlein, Karl-Heinz Eisenreich, Susanne Landgraf, Werner Vieröther, Jutta Striffler und Denise Hoffmann (von links) machten den Seniorinnen und Senioren zum Rosenmontag eine Freude. (Foto: Stefan Neidl)
Gabriele Müllender, Beate Junkersfeld, Gerhard Müller, Silke Sagmeister-Eberlein, Karl-Heinz Eisenreich, Susanne Landgraf, Werner Vieröther, Jutta Striffler und Denise Hoffmann (von links) machten den Seniorinnen und Senioren zum Rosenmontag eine Freude. (Foto: Stefan Neidl)
Gabriele Müllender, Beate Junkersfeld, Gerhard Müller, Silke Sagmeister-Eberlein, Karl-Heinz Eisenreich, Susanne Landgraf, Werner Vieröther, Jutta Striffler und Denise Hoffmann (von links) machten den Seniorinnen und Senioren zum Rosenmontag eine Freude. (Foto: Stefan Neidl)

Für die älteren Mitbürger und Mitbürgerinnen etwas Gutes tun und etwas Leben in ihren Alltag bringen – so entstand einst die Idee der Stadträtinnen für den Fasching im Bürgerheim. Susanne Landgraf und Jutta Striffler hatten die Veranstaltung vor über 20 Jahren aus der Taufe gehoben und feierten gleich kräftig mit.

Landgraf (UR) und Striffler (FRV) zogen 2002 erstmals in den Stadtrat ein. Damals veranstalteten sie anlässlich des Weltfrauentages am 8. März eine Feier im Seniorenheim. Schließlich fragten sie sich: „Warum eigentlich nicht regelmäßig sowas?” Und so war die Idee geboren: Seitdem besuchen die Stadträtinnen am Rosenmontag die Bewohnerinnen und Bewohner des Bürgerheims und feiern mit ihnen den Fasching.

Auch diesmal kamen Landgraf und Striffler sowie ihre Stadtrats-Kolleginnen Silke Sagmeister-Eberlein (CSU), Gabriele Müllender und Beate Junkersfeld (beide Grüne) ins Bürgerheim. Für die 100 Senioren und Seniorinnen ist der Besuch immer etwas ganz Besonderes, wie die Einrichtungsleiterin Denise Hoffmann verriet: „Es ist schon zu einer Tradition geworden. Unsere Bewohner genießen das, hier im Stadtkern zu leben. Und wenn sie nicht mehr so oft rauskommen, holen wir heute eben das Leben herein.”

Showtalent bewiesen

Die Stadträtinnen spendierten Krapfen, die Musiker Gerhard Müller, Karl-Heinz Eisenreich und Werner Vieröther spielten Faschingsklassiker. „Wenn die Leute mitsingen, freut mich das”, sagte Striffler mit einem Lachen, „wer singt, braucht keinen Psychologen”.

Landgraf bewies ihr Showtalent und sang mit der Band „Que sera, sera” oder „Tulpen aus Amsterdam”. Sie stand vor über 40 Jahren schon auf der Bühne, wie sie verrät: „Wir haben das alles improvisiert und nicht eingeübt. Es ist eine fraktionsübergreifende Aktion für unsere älteren Mitmenschen.”

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Ein Tänzchen mit der Pflegerin

Bei den Bewohnerinnen und Bewohnern kam die Aktion super an. Gerhard Wagner genoss das Beisammensein. Er freute sich über die Musik und tanzte bereits nach den ersten Klängen fröhlich mit seiner Pflegerin: „Tanzen musste schon immer sein. Wenn die Musik passt, tanzt man mit“, sagte er schmunzelnd. Musik halte fit, und man komme schnell in Bewegung. Die Atmosphäre war für ihn unterhaltsam und sehr angenehm: „Einzig das Tempo der Lieder hätte noch ein wenig flotter sein können.”

Auch Hans Putzer zeigte sich begeistert: „Die Leute sind aufgeweckt und machen freudig mit.” Besonders das gemeinsame Singen und die ausgelassene Stimmung sorgten bei ihm für große Freude. „Traurig sein können wir noch lange genug“, sagte er lachend. Für ihn war die Faschingsfeier ein gelungenes Ereignis.


Von Stefan Neidl und Leonie Lang
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