Nach zuletzt drei Niederlagen wollen die Handballer des TSV Rothenburg in die letzten fünf Saisonspiele mit einem Sieg starten und den Platz im sicheren Mittelfeld der Regionalliga festigen. Dafür herhalten muss im Heimspiel am Samstag (19.30 Uhr, Mehrzweckhalle) der HBC Nürnberg.
Drei Niederlagen gab es zuletzt für die Schützlinge von TSV-Trainer Valentin Akushka, gegen den Aufsteiger soll es die Trendwende geben. Die Nürnberger (11. Platz/15:27 Punkte) liegen nur zwei Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz.
Nach einem guten Start sah es lange so aus, als sollte die Truppe von Trainer Stefan Mittag besser abschneiden als vor zwei Jahren. Damals endete die erste Bayernligasaison direkt im Wiederabstieg. In der Rückrunde erreichte der HBC bisher aber nur ein Unentschieden gegen Coburg und einen Heimsieg gegen Schlusslicht Ismaning, wodurch der Abstand zu den Abstiegsplätzen immer weiter zusammenschmolz.
Für die Hausherren von der Tauber gilt es am Samstag insbesondere wieder, eine bessere Defensivleistung als zuletzt abzuliefern. Ihr Hauptaugenmerk werden sie dabei auf Tiago Couto legen, der mit 176 Toren unangefochten die Regionalliga-Torschützenliste anführt. Da trifft es sich gut, dass Trainer Akushka beim Personal endlich wieder einmal aus dem Vollen schöpfen kann.
Die Tatsache, dass bis auf den VfL Günzburg, der zum Saisonfinale in der Mehrzweckhalle antreten wird, alle restlichen Gegner in der Tabelle hinter dem TSV platziert sind, lässt darauf hoffen, dass die Rothenburger noch einige Punkte sammeln und damit die Platzierung gegenüber den Vorjahren noch verbessern können. Ein Heimsieg gegen den Aufsteiger aus Nürnberg wäre ein guter erster Schritt.