Am Samstag, 14. September, laden die Landwirtschaftlichen Lehranstalten (LLA) Triesdorf zum „Bayerischen Lehrhüten“ ein. Bei der Veranstaltung zeigen Schäferinnen und Schäfer aus ganz Bayern ihr Können.
Im Fokus steht laut einer Pressemitteilung der Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf der Schäfernachwuchs und sein Hütekönnen.
Beim Hütewettbewerb beispielsweise nehmen Auszubildende mit ihren Hunden teil. Beim Schafehüten, aber auch beim Durchlaufen eines Parcours werden Mensch und Tiere nach festen Kriterien beurteilt.
Die Teilnahme am Berufswettkampf ist Plicht für Auszubildende in Bayern. Das Lehrhüten ist aber auch beliebter Treffpunkt der Gesellen und Meister der letzten Jahrzehnte.
Das Lehrhüten hat in Triesdorf eine lange Tradition: 1983 riefen der Triesdorfer Schäfermeister Emil Leithner und der Schaffachberater Wolfgang Thomann der Pressemitteilung zufolge das sogenannte „Nachwuchsleistungshüten“ ins Leben.
Inzwischen absolvierten über 200 junge Schäfer das Lehrhüten – drei weitere kommen bei der Veranstaltung am Wochenende dazu.
Sie richtet sich nicht nur an Fachleute, auch Laien können sich hier über die Verbindung von Schäfer, Hütehund und Schaf informieren.
Beginn des Lehrhütens ist um 10 Uhr. Die Vorstellungsrunde und das Auslosen der Teilnehmerreihenfolge finden eine halbe Stunde früher statt. Ab 14 Uhr folgt das Freundschaftshüten der Jungschäfer.
Zusätzlich werden beim Event die Triesdorfer Schafwollpellets vorgestellt. Für den Naturdünger werden Schafswollbestandteile verwendet, die von der Textilindustrie nicht verwertet werden können.
Der Tag endet um 19 Uhr mit einem Schäferabend mit Hütekritik und der Verleihung der Gesellenbriefe in der Triesdorfer Mensa.