Scheune bei Obernzenn in Brand: Rund 100 Feuerwehrkräfte im Einsatz | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 18.06.2026 13:23, aktualisiert am 18.06.2026 14:14

Scheune bei Obernzenn in Brand: Rund 100 Feuerwehrkräfte im Einsatz

Im Obernzenner Ortsteil Urphertshofen ist am Donnerstagmittag eine Scheune in Flammen aufgegangen. (Foto: Rainer Weiskirchen)
Im Obernzenner Ortsteil Urphertshofen ist am Donnerstagmittag eine Scheune in Flammen aufgegangen. (Foto: Rainer Weiskirchen)
Im Obernzenner Ortsteil Urphertshofen ist am Donnerstagmittag eine Scheune in Flammen aufgegangen. (Foto: Rainer Weiskirchen)

Großalarm in der Marktgemeinde Obernzenn (Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim): Am Donnerstagmittag loderten die Flammen aus einer Scheune im Ortsteil Urphertshofen. Gegen 12.30 Uhr ging bei den zahlreich alarmierten Feuerwehren die Meldung ein. Verletzte gibt es nach aktuellem Stand glücklicherweise nicht.

Die Scheune steht direkt an einem Wohnhaus, das als Wochenddomizil genutzt wird, erläuterte Kreisfeuerwehrsprecher Rainer Weiskirchen. Diese werde entsprechend nicht landwirtschaftlich, sondern privat genutzt. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand eine Rauchwolke über dem Ort des Geschehens, Flammen wüteten.

Angerückt sind die Feuerwehren aus Urphertshofen, Bad Windsheim, Burgbernheim, Obernzenn, Westheim, sowie Oberdachstetten und Flachslanden (beide Landkreis Ansbach). Da auf der Anfahrt bereits eine große Rauchwolke zu sehen war, wurden zeitnah weitere Einsatzkräfte nachalarmiert: Illesheim und Marktbergel sowie der Abrollbehälter Atemschutz des Landkreises. Insgesamt, so schätzt Weiskirchen, sind rund 100 Menschen an den Löscharbeiten beteiligt.

Feuer rasch unter Kontrolle

Mit neun Strahlrohren, teilweise unter Atemschutz, sind die Feuerwehrleute im Einsatz. Gegen 13.15 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Weiskirchen lobt ausdrücklich die Feuerwehren aus Urphertshofen und Obernzenn, die extrem schnell vor Ort gewesen seien. Generell hätten die Abläufe hervorragend funktioniert: „Sie hatten es schnell ganz gut im Griff.”

Demnächst starten dann die Nachlöscharbeiten. Der Kreisfeuerwehrsprecher rechnet damit, dass der Einsatz sich sicherlich noch über mehrere Stunden ziehen wird, bis auch das letzte Glutnest ausgemerzt ist. Von Verletzten ist bislang nichts bekannt, das Rote Kreuz ist allerdings mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt und dem Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort, auch um die Feuerwehrleute bei der Hitze abzusichern, sollte jemand Probleme mit dem Kreislauf bekommen.

Scheune ist ausgebrannt

Am frühen Nachmittag zeichnete sich jedoch ab, dass der Giebel, der in Richtung Straße zeigt, beim Feuer zerstört wurde. „Er droht abzustürzen”, so Weiskirchen. Die Marktgemeinde Obernzenn wurde beauftragt und kümmert sich nun um einen Bagger, der den Abriss übernimmt.

Die Scheune ist wohl nicht mehr zu retten, das benachbarte Haus wurde laut Weiskirchen kaum in Mitleidenschaft gezogen, nur an einer Wand mussten die Feuerwehrkräfte löschen. Die Einsatzleitung vor Ort hat der Urphertshöfer Kommandant Florian Vogelhuber inne. Die Brandursache ist bislang unklar, erläuterte die Polizei vor Ort.

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