Der VfL Osnabrück hat im ersten Zweitliga-Heimspiel nach dem Aufstieg seine Grenzen deutlich aufgezeigt bekommen. Die Lila-Weißen verloren gegen den 1. FC Magdeburg mit 0:3 (0:2) und zeigten dabei eine ganz schwache Vorstellung. Magdeburg rehabilitierte sich dagegen für das 1:6 gegen Eintracht Braunschweig am ersten Spieltag. Osnabrück hatte zum Liga-Start beim 1. FC Heidenheim mit 3:4 verloren und dabei gute Ansätze gezeigt.
Vor 15.741 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Bremer Brücke brachte Alexander Nollenberger die Gäste vor der Pause mit einem Doppelschlag in Führung (24./35.). Emmanuel Iyoha machte den verdienten Magdeburger Sieg nach dem Seitenwechsel perfekt (69.).
Magdeburgs Trainer Petrik Sander hatte seine Startelf im Vergleich zum 1:6-Debakel gegen Braunschweig auf drei Positionen verändert. Und die Gäste zeigten von Beginn an ein anderes Gesicht und bestimmten das Geschehen. Vom VfL war dagegen nichts zu sehen.
Die Lila-Weißen agierten viel zu passiv und ließen in den ersten 45 Minuten jedes Zweitliga-Niveau vermissen. Die Halbzeit-Führung durch zwei schöne Treffer von Nollenberger war so absolut verdient. Nach dem Seitenwechsel wurde der VfL zwar etwas mutiger, auch weil Trainer Timo Schultz dreimal wechselte. Mit dem dritten Magdeburger Treffer war die Partie dann aber entschieden.
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