Siebenjähriges Mädchen und 18-Jähriger sterben bei Busunfall | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 06.11.2026 11:35, aktualisiert am 06.11.2026 15:15

Siebenjähriges Mädchen und 18-Jähriger sterben bei Busunfall

Als der Bus verunglückte, waren auch Schülerinnen und Schüler an Bord. (Foto: Jeff Pachoud/AFP/dpa)
Als der Bus verunglückte, waren auch Schülerinnen und Schüler an Bord. (Foto: Jeff Pachoud/AFP/dpa)
Als der Bus verunglückte, waren auch Schülerinnen und Schüler an Bord. (Foto: Jeff Pachoud/AFP/dpa)

Bei dem Unfall mit einem Überlandbus in Ostfrankreich sind ein sieben Jahre altes Mädchen und ein 18-jähriger Mann ums Leben gekommen. Der Bus war am Morgen in Lent, etwa 50 Kilometer nordöstlich der Großstadt Lyon, von der Straße abgekommen und gegen einen Baum im Straßengraben geprallt. Unter den Verletzten befinde sich auch der Busfahrer, sagte Frankreichs Verkehrsminister Philippe Tabarot am Unfallort. Die Unfallursache sei unklar. In dem Bus hätten sich 49 Personen befunden, darunter Schulkinder. Es habe drei Schwerverletzte und rund 20 Leichtverletzte gegeben.

Der aus dem beschädigten Bus geborgene junge Fahrer sei in eine Klinik gebracht worden und habe zum Unfallhergang noch nicht befragt werden können, sagte der Minister. Der Fahrer sei zuletzt vor drei Wochen einer der in Frankreich bei Busfahrern unangekündigt und regelmäßig üblichen Kontrollen auf Drogenkonsum unterzogen worden. Der Bus habe sich in einem guten Zustand befunden und habe alle Kontrollen absolviert. Seit 2024 sei das betroffene Busunternehmen 106 Mal kontrolliert worden. 

Kontrollen nach Unfall im vergangenen Jahr verschärft

Mehr als 100 Feuerwehrleute und 50 Gendarmen waren im Einsatz. Die Straße wurde rund um die Unfallstelle gesperrt. Das Rathaus öffnete einen Gemeindesaal, um Betroffene und Angehörige zu betreuen. Innenminister Laurent Nuñez nannte den Vorfall schrecklich. Seine Gedanken seien bei den Opfern und ihren Angehörigen.

Nach einem tödlichen Schulbusunfall Anfang vergangenen Jahres hatte Frankreich die Kontrollen insbesondere der Fahrer verschärft. „Wir versuchen, alle modernen Mittel einzusetzen, damit sich ein solcher Unfall nicht wiederholt. Ich entschuldige mich - gemeinsam mit allen, die im Transportwesen tätig sind - bei den Eltern und Angehörigen und möchte ihnen versichern, dass wir dies als Versagen empfinden“, sagte der Verkehrsminister.

© dpa-infocom, dpa:261106-930-954699/3


Von dpa
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