Sparzwang bei der Kirche: Fusion der regionalen Bildungszentren | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 19.05.2024 08:00

Sparzwang bei der Kirche: Fusion der regionalen Bildungszentren

Die Evangelische Landeskirche muss sparen, weswegen es auch am Hesselberg zu Veränderungen kommen wird. Die angestrebte Reduzierung des Personals soll über Ruhestandseintritte gelingen. (Foto: Peter Tippl)
Die Evangelische Landeskirche muss sparen, weswegen es auch am Hesselberg zu Veränderungen kommen wird. Die angestrebte Reduzierung des Personals soll über Ruhestandseintritte gelingen. (Foto: Peter Tippl)
Die Evangelische Landeskirche muss sparen, weswegen es auch am Hesselberg zu Veränderungen kommen wird. Die angestrebte Reduzierung des Personals soll über Ruhestandseintritte gelingen. (Foto: Peter Tippl)

Die enge Verzahnung der Evangelischen Bildungszentren (EBZ) Hesselberg und Pappenheim schreitet voran. Aufgrund des Sparzwangs der evangelischen Landeskirche werden beide Bildungszentren eine gemeinsame Verwaltung bekommen. Auch der künftig gemeinsame Vorstand soll verkleinert werden.

Dem Verwaltungsrat waren zuletzt verschiedene Optionen vorgestellt worden. Am Hesselberg soll neben der Erwachsenenbildung, der Dorf- und Betriebshilfe sowie der Evangelischen Fachstelle für Ländliche Räume künftig auch die gesellschaftspolitische Bildung eine größere Rolle spielen. Erste Veranstaltungen aus diesem Themenbereich hat das EBZ in den vergangenen Wochen bereits angeboten.

Details werden noch erarbeitet

Wie Christoph Seyler, der Leiter des EBZ Hesselberg, mitteilte, hat der Verwaltungsrat dem neuen Konzept inzwischen grundsätzlich zugestimmt. Nun sollen in den kommenden Wochen weitere Details mit den Mitarbeitenden der Verwaltung erarbeitet werden.

Diese sollen dann im Juli im Rahmen eines Workshops des Verwaltungsrates in eine weitere Konzeptbeschreibung einfließen und auch in einem neuen Satzungsentwurf ihren Niederschlag finden. „Dieser Entwurf soll dann zur Beschlussfassung im Herbst der Mitgliederversammlung vorgelegt werden“, verdeutlichte Seyler den weiteren Fahrplan.

Keine Kündigungen geplant

Einige wichtige Details stehen aber bereits fest. Die Zusammenlegung der beiden Verwaltungen werde, so Seyler auf Nachfrage, keine Kündigungen nach sich ziehen: „Wir haben die Veränderungen schon länger im Blick und haben im Zuge von Neubesetzungen durch neue Zuschnitte Stellen etwas reduzieren können.“

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Zuletzt habe es nämlich bereits einige Ruhestandseintritte gegeben. Der jetzige Stellenbestand soll daher auch nicht weiter reduziert werden und gegebenenfalls würden Stellen laut Seyler auch entsprechend nachbesetzt.

Stellen in der Verwaltung werden eingespart

Auch in Sachen gemeinsamer Vorstand für die Bildungszentren am Hesselberg und in Pappenheim – beide Standorte sollen erhalten bleiben – sind bereits Entscheidungen gefallen: Ab 1. Februar 2025 soll Christian Söllner, der aktuelle Verwaltungsleiter in Pappenheim, als kaufmännischer Vorstand des Gesamtvereins (beide EBZs sowie die Dorf- und Betriebshilfe am Hesselberg) agieren. Seyler wird als Theologischer Vorstand neben dem Verwaltungsrat Verantwortung tragen.

Söllner wird zudem als leitender Geschäftsführer in Pappenheim agieren – als Nachfolger von Pfarrer Gerhard Schleier. Seyler bleibt wie bisher Geschäftsführer für die Arbeitsbereiche des Hesselbergs. Bislang waren auf dieser Ebene zwei Theologen und zwei Verwaltungsfachkräfte tätig, so dass es auch an dieser Stelle zu personellen Einsparungen kommt.


Philipp Zimmermann
Philipp Zimmermann
Redakteur für Westmittelfranken/Landkreis Ansbach
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