Der Nacken spannt, der Kopf dröhnt, das Herz rast: Stress und Zeitdruck gehören für viele zum Alltag. Problematisch wird es, wenn Erholung ausbleibt und das Stressniveau dauerhaft hoch ist. Die gute Nachricht: Auch in akuten Situationen lassen sich Körper und Kopf schnell beruhigen – mit einfachen Mitteln.
Die Zeitschrift „Psychologie Heute“ nennt in ihrem aktuellen Newsletter drei Maßnahmen, die sofort helfen können:
Bewegung trägt zum Stressabbau bei. Doch gerade in belastenden Phasen fehlt oft die Zeit für Sport. Seilspringen ist eine einfache Alternative: Schon wenige Minuten bringen Kreislauf und Stoffwechsel in Schwung. Das kann helfen, eine stressige Phase – etwa im Homeoffice – zu unterbrechen. Ähnlich wirkt auch schnelles Treppensteigen.
Eine bewährte Entspannungsmethode ist die Konzentration auf den Atem. Dabei richtet man die Aufmerksamkeit gezielt auf das Ein- und Ausatmen: tief einatmen, die Luft kurz anhalten, langsam ausatmen.
Ähnlich funktioniert die tiefe Bauchatmung, die man als Übung in den Alltag einbauen kann. Dazu täglich für eine Minute etwa sechsmal ruhig und tief ein- und ausatmen, sodass sich die Bauchdecke spürbar hebt und senkt.
„Lachen ist gesund“, sagt der Volksmund. Und tatsächlich hat - insbesondere ein richtiger Lachanfall - positive Effekte auf unser Wohlbefinden, sowohl körperlich als auch psychisch. Das schnelle Atmen beim herzhaften Lachen sorgt dafür, dass der Körper in kurzer Zeit viel Sauerstoff aufnimmt. Zudem werden beim Lachen viele Muskeln beansprucht und sanft entspannt. Das kann stressbedingte Verspannungen lösen.
Gleichzeitig schüttet der Körper Endorphine aus, die als körpereigene „Glückshormone“ gelten. Die Aktivität von Stresshormonen wie Adrenalin sinkt. Ein richtiger Lachanfall kann also dazu beitragen, dass wir akute Stressmomente schnell hinter uns lassen.
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