SpVgg Ansbach gewinnt Testspiel gegen den TSV Buch mit 7:1 | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 01.07.2025 21:03

SpVgg Ansbach gewinnt Testspiel gegen den TSV Buch mit 7:1

SpVgg-Kapitän Eric Weeger erzielte das frühe 1:0 und setzte kurz darauf einen weiteren Elfmeter an den Pfosten. (Foto: Martin Rügner)
SpVgg-Kapitän Eric Weeger erzielte das frühe 1:0 und setzte kurz darauf einen weiteren Elfmeter an den Pfosten. (Foto: Martin Rügner)
SpVgg-Kapitän Eric Weeger erzielte das frühe 1:0 und setzte kurz darauf einen weiteren Elfmeter an den Pfosten. (Foto: Martin Rügner)

Das dritte Testspiel der SpVgg Ansbach auf die neue Saison in der Fußball-Regionalliga fand vor rund 250 Zuschauern auf dem Sportgelände des FC Wiedersbach-Neunkirchen statt. Gegen den Nordost-Landesligisten TSV Buch siegten die Ansbacher standesgemäß mit 7:1 (2:0).

Die erste Überraschung gab es im Team des Regionalligisten kurz vor dem Anpfiff. Auf dem offiziellen Spielberichtsbogen stand das SpVgg-Urgestein Horst Diller als Trainer. Allerdings nur wegen der vom Verband geforderten Lizenz – das Sagen hatte natürlich trotzdem der tatsächliche Coach Niklas Reutelhuber. Dieser ließ seine Mannschaft mit der gewohnten Viererkette und nur einem Sechser beginnen. Davor sollten drei offensive Mittelfeldspieler und zwei Stürmer für viel Druck nach vorne sorgen. Beim Landesligisten standen die beiden Ex-Ansbacher Max Riese und Din Kolenovic in der Startformation.

SpVgg-Kapitän Eric Weeger fast mit einem Elfmeter-Doppelpack

In der 11. Minute erzielte SpVgg-Kapitän Eric Weeger per Foulelfmeter das 1:0, nachdem Schmidt im Strafraum gelegt worden war. Fünf Minuten später hätte der Innenverteidiger sogar einen Doppelpack schnüren können, diesmal war See-fried vom Bucher Torwart Patrick Bogner zu Fall gebracht worden. Doch traf Weeger bei diesem Versuch nur den Pfosten.

Viel Ansbacher Dominanz, jedoch nur wenige Torchancen

Das 2:0 bereitete in der 26. Minute Riko Manz über die linke Seite so mustergültig vor, dass Schmidt in der Mitte den Ball aus sechs Metern nur noch ins Tor tropfen lassen musste. Ansonsten gab es bei der schwülwarmen Witterung zwar viel Ansbacher Dominanz zu sehen, jedoch nur wenige weitere Torchancen, die noch dazu nicht konsequent abgeschlossen wurden.

Neun SpVgg-Wechsel in der Halbzeitpause

Die Defensive ließ immerhin nichts zu. Buch verzeichnete in der ersten Halbzeit nur einen Torschuss, der den Kasten von Lukas Peterson jedoch verfehlte. Dieser machte nach der Pause Platz für das 26-jährige Geburtstagskind Heiko Schiefer, der ebenso wie acht Feldspieler neu in die Partie kam. Darunter Neuzugang Mirko Puscher und die Nachwuchskräfte Robin Hilpert, Luca Glanz und Fabio Mehringer.

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Kroiß und Hilpert schrauben das Ergebnis in die Höhe

Nun bekamen die Zuschauer auch mehr Tore zu sehen. In der 49. Minute tanzte sich Patrick Kroiß durch, setzte seinen Lupfer zwar über den Keeper, aber noch neben den Pfosten. Im Anschluss machte es der Angreifer besser. Zunächst traf er aus 12 Metern überlegt zum 2:0 (54.). Sechs Minuten später spielte er zwei Gegner aus und zimmerte den Ball mit links knallhart unter die Latte. Das 5:0 erzielte Hilpert, der 16 Meter vor dem Tor schön angespielt wurde und nicht lange fackelte (65.).

Mohammed Mboup traf aus stark abseitsverdächtiger Position zum 5:1 (67.). Hilpert, der starke Ansätze zeigte, setzte in der 81. Minute den Ball auch noch aus 15 Metern zum 6:1 ins Tor. Das 7:1 in der Schlussminute gehörte wieder Kroiß, dessen schönster Treffer jedoch wegen Abseits nicht galt. Dabei hatte er eine herrliche Flanke mit der Brust angenommen und als Dropkick in den Winkel gesetzt.

Insgesamt zeigte sich das Team im dritten Spiel innerhalb von fünf Tagen in der von Schiedsrichter Dominik Fober (Herrieden) sicher geleiteten Partie auf einem guten Weg.

SpVgg Ansbach (1. Halbzeit): Peterson – Abadjiew, Weeger, Oberseider, Manz – Sauerstein – Ücüncü, Althaus, Landshuter – Schmidt, Seefried.- (2. Halbzeit): Schiefer – Puscher, Rhani, Glanz, Mehringer – Althaus – Ücüncü, Angermeier, Hayer – Kroiß, Hilpert.


Von Harald Riegler und Jörg Nadler
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