Stadt Dinkelsbühl erhält Leader-Förderung für geplantes Aktivpfad-Projekt | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 04.06.2026 12:00

Stadt Dinkelsbühl erhält Leader-Förderung für geplantes Aktivpfad-Projekt

Am Eingang zur Mutschach: In dem Waldstück gab es in früheren Jahren einen Trimm-dich-Pfad. Die Geräte verfielen jedoch und wurden entfernt. Mit Unterstützung durch Leader-Mittel soll nun im kommenden Jahr ein Aktivpfad mit Outdoor-Sportgeräten für Balance, Kraft und Beweglichkeit gebaut werden. (Foto: Markus Weinzierl)
Am Eingang zur Mutschach: In dem Waldstück gab es in früheren Jahren einen Trimm-dich-Pfad. Die Geräte verfielen jedoch und wurden entfernt. Mit Unterstützung durch Leader-Mittel soll nun im kommenden Jahr ein Aktivpfad mit Outdoor-Sportgeräten für Balance, Kraft und Beweglichkeit gebaut werden. (Foto: Markus Weinzierl)
Am Eingang zur Mutschach: In dem Waldstück gab es in früheren Jahren einen Trimm-dich-Pfad. Die Geräte verfielen jedoch und wurden entfernt. Mit Unterstützung durch Leader-Mittel soll nun im kommenden Jahr ein Aktivpfad mit Outdoor-Sportgeräten für Balance, Kraft und Beweglichkeit gebaut werden. (Foto: Markus Weinzierl)

Die Älteren unter den Dinkelsbühlerinnen und Dinkelsbühlern kennen ihn noch, den Trimm-dich-Pfad in der Mutschach. An den Parcours, dessen Geräte in die Jahre kamen und schließlich abgebaut wurden, knüpft der seit längerer Zeit geplante Aktivpfad an. Für das Projekt bekommt die Stadt nun finanzielle Unterstützung aus dem Leader-Topf.

Über 33.300 Euro lautet der Zuwendungsbescheid, wie OB Dr. Christoph Hammer kürzlich im Stadtrat bekannt gab. Wie die Stadtverwaltung auf FLZ-Anfrage mitteilte, ende der Bewilligungszeitraum im Mai 2028. Bis dahin muss das Geld abgerufen und der Aktivpfad gebaut sein.

Der Bau ist für 2027 geplant

Im städtischen Haushalt wurden für das Jahr 2027 Mittel in Höhe von 100.000 Euro bereitgestellt. Im kommenden Jahr soll, wie es weiter hieß, die Umsetzung des Projektes über die Bühne gehen. Wie teuer der Bau letztlich kommen werde, könne erst nach Vorliegen der Ausschreibungsergebnisse gesagt werden, erläuterte die Pressestelle des Rathauses. Bauherrin ist die Stadt Dinkelsbühl. Den Bewilligungsbescheid für den Zuschuss hat das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürth-Uffenheim der Stadt Dinkelsbühl übermittelt.

Geplant ist ein 4,4 Kilometer langer Rundkurs für alle Generationen. An 13 Stationen kann die Fitness trainiert und die Koordination geschult werden. Die Ausstattung umfasst, wie die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „Region an der Romantischen Straße” das Projekt auf ihrer Homepage vorstellt, Outdoor-Sportgeräte für Balance, Kraft und Beweglichkeit, Stationsschilder mit Anleitungen zur Nutzung der Geräte sowie eine Tisch- und Bankgruppe, die sowohl als Rastplatz als auch als Treffpunkt dient.

Das Angebot richtet sich laut LAG, über die die Leader-Förderung beantragt wurde, an alle Bevölkerungsgruppen. Kinder und Jugendliche können sich spielerisch bewegen, während sich Erwachsene an Fitnessübungen zur Kräftigung und Ausdauer machen können. Für Seniorinnen und Senioren gibt es sanfte Übungen, die Beweglichkeit und Sturzprävention fördern. Familien haben die Möglichkeit, gemeinsam sportlich aktiv zu sein und Zeit in der Natur zu verbringen. Mit dem Aktivpfad soll nicht zuletzt die Attraktivität des Stadtwalds als Naherholungsgebiet gesteigert werden.

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Idee der Familien Hofecker und Görgler

Das Projekt hat eine längere Vorgeschichte. Initiiert wurde es von Florian Zech, Leiter der Leichtathletikabteilung des TSV Dinkelsbühl und Vorstandsmitglied im Hauptverein. Wie er im Gespräch mit der FLZ mitteilte, habe er damit eine Idee der beiden im TSV sehr aktiven Familien Hofecker und Görgler aufgegriffen und konkretisiert. Zech, der auch Stadtrat ist, arbeitete der Stadtverwaltung zu, erstellte das Konzept und bereitete den Förderantrag vor. Nachdem das Kommunalparlament die Planung abgesegnet hatte, fuhr Zech zusammen mit OB Dr. Christoph Hammer nach Schillingsfürst und stellte das fertige Konzept dort dem Lenkungsausschuss der LAG vor. Das war im Jahr 2024.

Es sei erfreulich, wie Zech betonte, dass es mit der Leader-Förderung geklappt habe. Das Projekt war auch längst im Haushalt der Stadt verankert, wurde dann aber für 2026 gestrichen. Dies sei bedauerlich gewesen, so das Stadtratsmitglied. Bei der ersten Haushaltsberatung habe er daher darauf hingewiesen, dass begonnene und bezuschusste Projekte nach Aussage der Verwaltung eigentlich nicht gestrichen werden sollten. Daraufhin sei der Aktivpfad in einem Kompromiss für 2027 wieder in den Etatplan aufgenommen worden.

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