Die Geflügelpest bei Wildvögeln wurde nun auch im hiesigen Landkreis festgestellt. Nachgewiesen wurde sie bei toten Schwänen in Peppenhöchstädt (Gemeinde Uehlfeld). Dies meldete am Montag das Neustädter Landratsamt in einer Pressemitteilung.
In den vergangenen Tagen wurden weitere tote Schwäne und Gänse vom Veterinäramt in dieser Umgebung geborgen und zur Untersuchung an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) weitergeleitet. Es muss laut Behörde davon ausgegangen werden, dass es sich ebenso um Opfer des Geflügelpesterregers handelt.
Um dessen Übergreifen vom Wild- auf Hausgeflügel zu vermeiden, gilt es, den Kontakt der Tiere zu verhindern. Die Behörde rät dringend, Hausgeflügel nicht außerhalb von wasserfest überdachten und vogeldicht umzäunten Stallungen/Ausläufen und Volieren zu halten. Weiterhin müsse verhindert werden, dass Ausscheidungen der Wildvögel (indirekt) über Schuhwerk, Einstreu und Tränkwasser in die Geflügelhaltung eingebracht werden.
Tot aufgefundene Enten, Gänse, Störche, Reiher und Schwäne sollten nicht berührt werden. Sie können dem Veterinäramt unter der Nummer 09161/923503 oder per Mail an vetamt@kreis-nea.de unter Angabe von Fundort und Kontakttelefonnummer gemeldet werden. Eine Ansteckung des Menschen mit der derzeitigen Geflügelpest ist nach jetzigem Kenntnisstand nicht möglich.