TSV Rothenburg reist entspannt zum Auswärtsspiel nach Lohr | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 18.04.2026 08:00

TSV Rothenburg reist entspannt zum Auswärtsspiel nach Lohr

Entspannt gehen die Rothenburger in die letzten Regionalligaspiele. (Foto: Robert Michael/dpa)
Entspannt gehen die Rothenburger in die letzten Regionalligaspiele. (Foto: Robert Michael/dpa)
Entspannt gehen die Rothenburger in die letzten Regionalligaspiele. (Foto: Robert Michael/dpa)

Nach dem ungefährdeten Heimsieg gegen den HBC Nürnberg befinden sich die Regionalligahandballer des TSV Rothenburg vor dem Spiel beim TSV Lohr (Samstag, 18. April, 19.30 Uhr, Spessarttorhalle) in einer ziemlich entspannten Lage.

Anders als das gastgebende Urgestein der Regionalliga dürften die Tauberstädter das Abstiegsgespenst nun endgültig verjagt haben und können den restlichen vier Saisonspielen gelassen entgegensehen.

Lohr, das auf mehr als 30 Jahre im Handballoberhaus zurückblicken kann, rettete sich in den letzten drei Jahren jeweils auf den letzten Nichtabstiegsplatz. In dieser Saison sollte der Klassenerhalt früh gesichert werden.

Trainerwechsel nach der Hinrunde

Nachdem in der Hinrunde die Ergebnisse nicht wie gewünscht ausfielen, trennte man sich trotz eines hohen Heimsiegs direkt nach der Partie gegen den TSV Haunstetten von Trainer Bernd Becker. Mit Peter David wurde ein sehr erfahrener Nachfolger verpflichtet, der ab Januar die sportliche Verantwortung übernahm.

Die Ergebnisse wurden aber nicht wirklich besser: In zehn Spielen unter dem neuen Übungsleiter gingen die Lohrer sieben Mal als Verlierer vom Platz, nur gegen die Schlusslichter Ismaning und Waldbüttelbrunn und überraschend gegen HT München konnten Siege erreicht werden.

Der beste Torjäger fällt aus

Damit liegt Lohr punktgleich mit dem HBC Nürnberg auf dem zehnten Platz, zwei Punkte vor dem TSV Haunstetten, der den ersten Abstiegsplatz belegt. Die Schützlinge des Rothenburger Trainers Valentin Akushka werden sich also auf einen Gegner einstellen, der alles daransetzt, einen Heimsieg zu erreichen.

Dass sie in Lohr punkten können, haben die Tauberstädter in den letzten Jahren mehrfach bewiesen. Verringert werden ihre Erfolgsaussichten durch den Ausfall ihres besten Torschützen der laufenden Saison, Nedim Jasarevic, der sich im Training einen Muskelfaserriss zugezogen hat und daher in dieser Saison vermutlich nicht mehr mitwirken kann. Für Jasarevic wird mit Niklas Bauer ein weiterer A-Jugendspieler nachrücken.


Von Norbert Fink
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