US-Militär meldet neue Angriffe gegen Iran | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 30.07.2026 03:12

US-Militär meldet neue Angriffe gegen Iran

Das US-Militär meldet neue Angriffe gegen Iran (Archivbild). (Foto: -/The Visible Earth/NASA/dpa)
Das US-Militär meldet neue Angriffe gegen Iran (Archivbild). (Foto: -/The Visible Earth/NASA/dpa)
Das US-Militär meldet neue Angriffe gegen Iran (Archivbild). (Foto: -/The Visible Earth/NASA/dpa)

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben neue Angriffe gegen den Iran begonnen. Die Attacken, die am Mittwoch um 20.00 Uhr (US-Ostküstenzeit) starteten, seien eine „entschlossene Antwort“ auf die versuchten iranischen Angriffe auf US-Streitkräfte im Nahen Osten, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom auf der Plattform X mit. Genaue Angaben zu den Zielen der Angriffe wurden nicht gemacht. Stunden zuvor hatte US-Präsident Donald Trump bereits mit Vergeltung gedroht.

Erstmals seit dem vorläufigen Stopp der US-Angriffe auf Ziele im Iran seit dem Wochenende hatte das US-Militär am Dienstagabend (US-Ostküstenzeit) einen iranischen Angriff mit mehreren ballistischen Raketen auf US-Truppen im Nahen Osten gemeldet - ohne konkrete Ziele zu nennen. Alle Raketen wurden laut Centcom abgefangen. Der iranische Rundfunk verbreitete eine Stellungnahme der Revolutionsgarden, der Angriff habe einer US-Militärbasis in Jordanien gegolten. Jordaniens Streitkräfte teilten mit, es seien fünf Raketen aus dem Iran abgefangen worden.

In der Nacht zu Mittwoch hatten außerdem US-Streitkräfte nach eigenen Angaben gemeinsam mit dem Verbündeten Saudi-Arabien im Irak „Terroristen“ angegriffen, die dem Iran nahestünden. Als Begründung hatte es geheißen, dies sei eine Reaktion auf angeblich mehr als 30 Drohnenangriffe in den vergangenen 72 Stunden, die die iranischen Revolutionsgarden angeordnet hätten.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar ihre Luftangriffe auf den Iran gestartet. Mitte Juni vereinbarten die USA und der Iran ein Rahmenabkommen, das den Weg zur Beendigung des Krieges über vertiefte Verhandlungen ebnen sollte. Seit April galt zudem eine Waffenruhe, die Trump vor einiger Zeit aber nach zahlreichen Verstößen für beendet erklärte. Auch Teheran fühlt sich nicht mehr an die vorläufige Absichtserklärung gebunden.

© dpa-infocom, dpa:260730-930-457769/1


Von dpa
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