Verdacht auf giftiges Quecksilber - DHL-Zentrum evakuiert | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 22.09.2026 20:48

Verdacht auf giftiges Quecksilber - DHL-Zentrum evakuiert

An dem DHL-Logistikzentrum läuft ein größerer Einsatz von Feuerwehr und Polizei. (Symbolbild) (Foto: Wolf von Dewitz/dpa)
An dem DHL-Logistikzentrum läuft ein größerer Einsatz von Feuerwehr und Polizei. (Symbolbild) (Foto: Wolf von Dewitz/dpa)
An dem DHL-Logistikzentrum läuft ein größerer Einsatz von Feuerwehr und Polizei. (Symbolbild) (Foto: Wolf von Dewitz/dpa)

Das DHL-Logistikzentrum im mecklenburgischen Leizen ist wegen eines Gefahrstoffverdachts evakuiert worden. Eine Mitarbeiterin habe sich bei der Polizei gemeldet und über Symptome berichtet, die auf Quecksilber deuten könnten, sagte ein Polizeisprecher. Die Substanz habe sich an oder in einem Paket befunden. 

Polizei und Feuerwehr seit dem Nachmittag im Einsatz

Spezialisten der Feuerwehr klärten aktuell, um welchen Gefahrstoff es sich handeln könnte. Über 20 Mitarbeiter seien vorsichtshalber evakuiert worden. Die Arbeit ruhe in dem Logistikzentrum.

Welche Symptome die Frau hatte, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen. Seit dem Nachmittag seien Polizei und Feuerwehr an dem DHL-Standort im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im Einsatz. 

Quecksilberfund am Wochenende - zwei Frauen verletzt

Das hochgiftige Schwermetall Quecksilber ist das einzige Metall, das bei Raumtemperatur flüssig ist. Es kann bei einer Belastung über längere Zeit zu schweren Gesundheitsschäden führen. Beispielsweise durch das Einatmen von Quecksilberdämpfen können Gehirn, Lunge, Nieren und das Immunsystem dauerhaft geschädigt werden.

Am Wochenende war ebenfalls in Mecklenburg-Vorpommern eine Wohnung nach einem Quecksilberfund geräumt worden. Eine der Bewohnerinnen habe online Blumen bestellt, in der Lieferung sei der gefährliche Stoff entdeckt worden, hatte die Polizei mitgeteilt. Der Verdacht auf Quecksilber wurde nach Angaben der Polizei von Spezialkräften der Feuerwehr aus Hamburg bestätigt. Zwei Bewohnerinnen mussten ärztlich behandelt werden.

© dpa-infocom, dpa:260922-930-728511/1


Von dpa
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