Von Fürth nach Sandhausen: Denis Pfaffenrot wagt Neuanfang | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 11.08.2025 15:26

Von Fürth nach Sandhausen: Denis Pfaffenrot wagt Neuanfang

Erstes Tor im Pokal: Denis Pfaffenrot (vorne) spielt nun für den SV Sandhausen. (Foto: Oliver Zimmermann)
Erstes Tor im Pokal: Denis Pfaffenrot (vorne) spielt nun für den SV Sandhausen. (Foto: Oliver Zimmermann)
Erstes Tor im Pokal: Denis Pfaffenrot (vorne) spielt nun für den SV Sandhausen. (Foto: Oliver Zimmermann)

Der Fußballer Denis Pfaffenrot aus Neustadt ist ein kleiner Teil des großen Umbruchs beim SV Sandhausen. Der 20-Jährige ist einer von 23 Neuzugängen beim Drittliga-Absteiger. 35 Spieler haben den Regionalligisten verlassen.

Fast wäre es ein perfekter Start für Pfaffenrot beim neuen Verein geworden. Im Auftaktspiel gegen den FSV Frankfurt (1:2) stand der Offensivspieler in der Startelf, traf mit einem schönen Abschluss aber nur die Latte und ging zur Pause raus.

Wenige Tage später war das erste Tor fällig. Zum 4:1-Erfolg im badischen Landespokal beim Verbandsligisten SG Heidelberg-Kirchheim steuerte Pfaffenrot einen Treffer bei. Im zweiten Ligaspiel bei den Stuttgarter Kickers (2:3), das 5000 Zuschauer lockte, wurde der Neustädter zur Pause eingewechselt.

Der ehemalige Fürther Trainer Alexander Zorniger verschaffte Denis Pfaffenrot (rechts) die ersten Einsätze in der zweiten Liga. Hier beim Spiel in Braunschweig. (Foto: Melanie Zink)
Der ehemalige Fürther Trainer Alexander Zorniger verschaffte Denis Pfaffenrot (rechts) die ersten Einsätze in der zweiten Liga. Hier beim Spiel in Braunschweig. (Foto: Melanie Zink)

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Der Wechsel von der SpVgg Greuther Fürth ins Badische ging erst kurz vor dem Start der neuen Spielzeit über die Bühne. Pfaffenrot war 2016 vom FSV Ipsheim zum Kleeblatt gewechselt und hatte sich durch die Nachwuchsteams nach oben gespielt. Im Zweitligateam waren ihm aber nur wenig Spielminuten vergönnt. Meist kam er im Regionalligateam zum Einsatz, auch gegen die SpVgg Ansbach.

Freud und Leid in der Regionalliga: Der Neustädter Denis Pfaffenrot (links) jubelt mit Marin Hrgota im Fürther Trikot. Der Ansbacher Abdennour Rhani verletzte sich im Spiel gegen Würzburg schwer. (Foto: Wolfgang Zink, Martin Rügner)
Freud und Leid in der Regionalliga: Der Neustädter Denis Pfaffenrot (links) jubelt mit Marin Hrgota im Fürther Trikot. Der Ansbacher Abdennour Rhani verletzte sich im Spiel gegen Würzburg schwer. (Foto: Wolfgang Zink, Martin Rügner)

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„Denis ist ein junger Spieler mit Potenzial, der über die Außenbahn viel Dynamik ins Spiel bringen, aber auch sehr variabel als Spielmacher eingesetzt werden kann“, so Cheftrainer Olaf Janßen, „er ist gut ausgebildet, bringt den nötigen Ehrgeiz mit und passt mit seiner Mentalität gut zu uns“.

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Der 58-jährige neue Cheftrainer, einst Bundesligaspieler und danach bei diversen Vereinen als Trainer angestellt, befehligt den Umbruch beim ehemaligen Zweitligisten, der zu den Titelanwärtern im Südwesten zählt. Nach dem Fehlstart in der Liga steht dem SVS mit dem Pokalspiel gegen den Erstligisten RB Leipzig am Samstag, 16. August, ein erster Saisonhöhepunkt bevor.

Dankbar für die Ausbildung in Fürth

„Ich hatte gute Jahre in Fürth und bin dankbar für die Ausbildung. Jetzt freue ich mich auf den nächsten Schritt beim SVS – in einer neuen Liga, in einem neuen Umfeld”, so Pfaffenrot in der Pressemitteilung zum Transfer.


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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