Benzin und Diesel sind teuer, oft tanken die Leute gerade so knapp, dass sie an ihr Ziel kommen. In einer Betrugsmasche wird allerdings nur vorgegaukelt, dass der Sprit ausgegangen ist. Auch auf der B25 bei Feuchtwangen waren „Benzinbettler”, wie die Polizei sie bezeichnet, unterwegs.
Ein Mann war mit seinem Auto auf der B25 bei Feuchtwangen unterwegs. Er wurde angehalten von zwei vermeintlich hilflosen Personen am Straßenrand. Die Polizei Feuchtwangen bezeichnet solche Menschen, die eine Notsituation vorgaukeln als „Benzinbettler”.
Diese stehen oftmals an Autobahnraststätten, Landstraßen oder Supermarktparkplätzen und geben an, dass sie kein Benzin mehr haben. Weil die Kreditkarte nicht funktioniert oder sie angeblich nur ausländische Währung dabei haben, bitten sie ihre Opfer um Geld für eine Tankfüllung.
Auch bei Feuchtwangen gaben die Benzinbettler an, dass sie in Not seien. Sie sagten, dass sie Geld für Diesel benötigten. Im Gegenzug sollte der Zeuge Goldschmuck erhalten. Die Polizei warnt davor, sich auf solche Deals einzulassen, das vermeintliche Gold ist in der Regel wertlos.
Der angehaltene Autofahrer lief sich nicht übertölpeln, sondern informierte die Feuchtwanger Polizei. Diese war schnell vor Ort und kontrollierte die beiden „hilflosen“ Personen. Auf die beiden Menschen osteuropäischer Herkunft wartet nun ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren.