Wahl 2026 in Emskirchen: Sandra Winkelspecht verteidigt den Bürgermeisterstuhl | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 09.03.2026 00:35

Wahl 2026 in Emskirchen: Sandra Winkelspecht verteidigt den Bürgermeisterstuhl

Sandra Winkelspecht wurde als Bürgermeisterin im ersten Wahlgang wiedergewählt. Eine Stichwahl ist somit nicht nötig. (Foto: Mirko Fryska)
Sandra Winkelspecht wurde als Bürgermeisterin im ersten Wahlgang wiedergewählt. Eine Stichwahl ist somit nicht nötig. (Foto: Mirko Fryska)
Sandra Winkelspecht wurde als Bürgermeisterin im ersten Wahlgang wiedergewählt. Eine Stichwahl ist somit nicht nötig. (Foto: Mirko Fryska)

Anders als in vielen anderen Kommunen des Landkreises gab es in Emskirchen einen Dreikampf um den Bürgermeisterstuhl. Letztlich setzte sich Amtsinhaberin Sandra Winkelspecht (CSU) gegen ihre beiden Mitbewerber durch. Die 53-Jährige holte sich mit 68,4 Prozent und 2223 Stimmen den Sieg.

Der bisherige stellvertretende Bürgermeister Siegfried Schönleben, der für die FWG ins Rennen ging, bekam 17,5 Prozent und somit 568 Wählerinnen- und Wählerstimmen. Der Dritte im Bunde, Tristan Billmann, trat für ÖDP/Grüne an und konnte 459 Stimmen (14,1 Prozent) für sich verbuchen. Die Wahlbeteiligung lag bei 67,6.

„Eine Stichwahl lag im Bereich des Möglichen”

„Ich bin echt glücklich mit meinem Resultat”, erklärt Winkelspecht, die gestern gemeinsam mit Familie, Freunden, Helfern und CSU-Kandidierenden feierte. Sie sei immer demütig gewesen. Man könne auch als Amtinhaberin nicht davon ausgehen, die Wahl zu gewinnen. „Eine Stichwahl lag im Bereich des Möglichen.” Nun freut sie sich über den Sieg. „Ich habe mein Bestes gegeben.”

Nicht besonders enttäuscht war Siegfried Schönleben. Mit dem Ausgang müsse man rechnen. Allerdings habe er schon gedacht, mehr Stimmen zu holen. Er gratulierte Winkelspecht zum Erfolg und ließ den Abend unter anderem mit seinen Mitstreitenden ausklingen. „Ich bin mit dem Wahlergebnis sehr zufrieden”, stellt der 30-jährige Tristan Billmann fest, der den Tag ruhig angehen ließ und Fahrrad fuhr. Er freut sich, dass sich von seinen Themen doch viele angesprochen fühlten.

Sitze in Gemeinderat sind vergeben

51,3 Prozent gab es für die CSU. Die zehn Sitze bekleiden Helge Schneider, Jens Gutmann, Christian Vogler, Dietmar Spitzer, Sieglinde Tiefel, Martin Wohlleb, Peter Haag, Daniel Eberlein, Petra Weber und Clarissa Rebel.

Für die FW (26,8 Prozent) sitzen am Ratstisch: Peter Fuhrmann, Siegfried Schönleben, Sonja Schweighöfer, Annemarie Seitz, Gunther Humann, Markus Leng. Grüne/ÖDP (20 Prozent) vertreten Tristan Billmann, Finn Gohlke, Iris Müller-Stahl und Andrea Wolf.

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