Dass Langenfeld eine der wenigen Gemeinden sein wird mit einer Frau an der Spitze, war ziemlich klar: Anna Ebener von den Freien Wählern/Dorfgemeinschaft war die einzige Kandidatin in der Kommune und wurde mit 88,2 Prozent der Stimmen gewählt.
„Ich bin überwältigt“, sagt die frischgebackene Bürgermeisterin von Langenfeld. Gewünscht habe sie sich 70-plus; dass sie so nahe an die 90 Prozent herankommt, damit habe Anna Ebener nicht gerechnet, sprudelt es aus der 43-Jährigen heraus.
Wegen einer Fehlersuche (die Anzahl der Stimmzettel unterschied sich von der der Wahlscheine), musste in Langenfeld nachgezählt werden. Das Ergebnis der Bürgermeisterwahl stand dann erst gegen 20 Uhr fest. Die Wahlbeteiligung lag indes bei 68,7 Prozent.
Um 20.57 Uhr waren schließlich auch die Sitze für den Langenfelder Gemeinderat ausgezählt. 865 Wahlberechtigte verteilten die zwölf Sitze im Gemeinderat wie folgt: Die FW/Dorfgemeinschaft erhält in dem Gremium sieben Mandate. Nach der neuen Bürgermeisterin Ebener erhielt Michaela Hüttl die meisten Stimmen, nämlich 545, für die FW/Dorfgemeinschaft.
Die CSU ist wieder mit fünf Personen vertreten, die meisten Stimmen erhielt Wolfgang Huprich (484). Die Sitzverteilung im Langenfelder Rat ist also wie gehabt.
Im Gemeinderat ist die Freie Wähler-Dorfgemeinschaft künftig mit sieben Sitzen vertreten. Die CSU kommt auf fünf Mandate.