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Veröffentlicht am 27.01.2025 14:37

Weinberger Fußballerinnen sichern sich den Titel

Der SV Weinberg, hinten v.l.: Ellen Bauerschmidt (Bezirksspielleiterin), Helmut Herzog, Ashley Belzner, Amelie Höger, Anna Barisch, Athessa Herzog, Milla Faust, Jasmin Riedel. Sitzend v. l.: Natalie Rössler, Thea Pfrogner, Pia Schneider, Lena Brecht, Lina Reinsch, Leonora Seiler, Romy Mocka. Vorne: Sarah Burkhard. (Foto: Jessica Reif)
Der SV Weinberg, hinten v.l.: Ellen Bauerschmidt (Bezirksspielleiterin), Helmut Herzog, Ashley Belzner, Amelie Höger, Anna Barisch, Athessa Herzog, Milla Faust, Jasmin Riedel. Sitzend v. l.: Natalie Rössler, Thea Pfrogner, Pia Schneider, Lena Brecht, Lina Reinsch, Leonora Seiler, Romy Mocka. Vorne: Sarah Burkhard. (Foto: Jessica Reif)
Der SV Weinberg, hinten v.l.: Ellen Bauerschmidt (Bezirksspielleiterin), Helmut Herzog, Ashley Belzner, Amelie Höger, Anna Barisch, Athessa Herzog, Milla Faust, Jasmin Riedel. Sitzend v. l.: Natalie Rössler, Thea Pfrogner, Pia Schneider, Lena Brecht, Lina Reinsch, Leonora Seiler, Romy Mocka. Vorne: Sarah Burkhard. (Foto: Jessica Reif)

In einem packenden Turnierverlauf hat sich der SV 67 Weinberg den Titel der Hallenbezirksmeisterschaft Mittelfranken erkämpft und sich damit als bestes Frauen-Team der Region durchgesetzt. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten in der Gruppenphase zeigte die Mannschaft ihre Klasse und sicherte sich souverän den Sieg.

Während sich das Zweitliga-Team auf den Rückrundenstart vorbereitet, kämpfte ein Mix aus Weinberger Bayernliga- und BOL-Spielerinnen in Erlangen um die mittelfränkische Hallenkrone. Im ersten Spiel traf der SVW auf den TSV Brand. Das Spiel begann holprig und nach einer Unaufmerksamkeit in der Abwehr kassierten die Weinbergerinnen ein frühes Gegentor. Doch das Team fand immer besser ins Spiel und erspielte sich zahlreiche Chancen, die jedoch ungenutzt blieben. Erst kurz vor Schluss gelang es Natalie Rössler, den verdienten 1:1-Endstand zu erzielen.

Gruppenzweiter trotz Niederlage

Im zweiten Gruppenspiel gegen Büchenbach dominierten die Weinbergerinnen das Geschehen und zeigten viele gelungene Spielzüge. Sie drängten auf das Führungstor, das schließlich durch Pia Schneider nach einer präzisen Vorlage von Lina Reinsch fiel. Der 1:0-Sieg war verdient und sicherte eine gute Ausgangslage für das letzte Spiel.

Die bis dahin ungeschlagene SpVgg Erlangen erwies sich als cleverer Gegner, die auch 1:0 in Führung ging. Der SVW zeigte Moral und glich durch Pia Schneider direkt aus. Doch zwei Minuten später erzielte Erlangen erneut die Führung und brachte den Weinberg mit einem 2:1 auf die Verliererstraße. Trotz des Rückschlags zog der SVW als Gruppenzweiter ins Halbfinale ein.

Dort trafen die Weinbergerinnen auf die SGV Nürnberg-Fürth, die sich mit zwei Siegen und einem Unentschieden durchgekämpft hatte. Weinberg dominierte und erarbeitete sich viele Chancen. Die Führung erzielte Lena Brecht, ein Eigentor der Nürnbergerinnen brachte das 2:0. Den Schlusspunkt setzte Natalie Rössler, die nach einem schönen Pass von Pia Schneider zum 3:0 traf.

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Eine geschlossene Mannschaftsleistung

Im Finale ging es gegen die SpVgg Greuther Fürth, die sich im Halbfinale gegen die SpVgg Erlangen im 9-Meter-Schießen durchgesetzt hatte. Die Weinbergerinnen zeigten von Beginn an eine beeindruckende Chancenauswertung. Mit einen frühen Doppelschlag von Amelie Höger und Lena Brecht beruhigten sich die Nerven. Mit dieser sicheren Führung im Rücken spielte der SVW die Partie souverän zu Ende und sicherte sich mit einem 2:0 die Hallenkrone.

Weinberg hat durch eine geschlossene Mannschaftsleistung den Titel verdient gewonnen und sich somit das Ticket für die Bayerische Hallenmeisterschaft am kommenden Samstag, 1. Februar, in Treuchtlingen gesichert. Besonders beeindruckend war die starke Defensive, die im gesamten Turnier nur wenige Tore zuließ, sowie die Offensivkraft, die in den entscheidenden Momenten zuschlug.

Ein Tor hätte für Brodswinden gereicht

Die Bezirksliga-Frauen des TSV Brodswinden belegten einen hervorragenden 5. Platz. Dabei wäre für das klassenniedrigste Team sogar mehr möglich gewesen. Ein Tor in den beiden ersten Gruppenspielen hätte gereicht, um ins Halbfinale einzuziehen.

Im ersten Spiel war der TSV gegen die SpVgg Greuther Fürth ein gleichwertiger Gegner, musste sich aber unglücklich mit 0:1 geschlagen geben. Gegen die SGV Nürnberg-Fürth war Brodswinden sogar die bessere Mannschaft, konnte aber einige Großchancen nicht nutzen und es blieb beim 0:0. Das letzte Gruppenspiel gewannen die TSV-Frauen gegen den SK Heuchling durch Tore von Antonija Weingärtner und Tamara Jorde mit 2:0.


Von Nina Kuhr und Rudi Steinbauer
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