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Veröffentlicht am 17.01.2026 10:10

Wichtige Hinweise zur Abgabe von Problemabfällen im Landkreis Ansbach

Die Problemabfallsammlung ist als Einbahnstraße organisiert, damit es möglichst zügig und sicher abläuft. (Foto: Städtereinigung Ernst/Heike Wolf)
Die Problemabfallsammlung ist als Einbahnstraße organisiert, damit es möglichst zügig und sicher abläuft. (Foto: Städtereinigung Ernst/Heike Wolf)
Die Problemabfallsammlung ist als Einbahnstraße organisiert, damit es möglichst zügig und sicher abläuft. (Foto: Städtereinigung Ernst/Heike Wolf)

Für die Abgabe von Problemabfällen, die bei der mobilen Problemabfallsammlung entsorgt werden sollen, gelten wichtige Regelungen und Verhaltenshinweise, die sowohl der Sicherheit der beteiligten Personen als auch einem geordneten Ablauf der Sammlung dienen. Diese teilt das Landratsamt Ansbach in einer Pressemitteilung mit.

Die Anlieferung von Problemabfällen ist ausschließlich Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises Ansbach vorbehalten, die an die Abfallentsorgung des Landkreises angeschlossen sind. Die Kosten für die Entsorgung werden über die Abfallgebühren getragen. Vor dem Besuch der mobilen Sammlung sollten sich Anliefernde darüber informieren, ob der jeweilige Problemabfall angenommen wird. Hierfür steht das Abfall-ABC auf der Internetseite des Landkreises Ansbach zur Verfügung.

Bei einzelnen Abfällen sind dort auch Mengenbegrenzungen aufgeführt. Pro Anlieferfahrzeug und Sammlungstag dürfen maximal haushaltsübliche Mengen abgegeben werden – diese entsprechen dem Volumen von bis zu zwei Wäschekörben. Zusätzlich können bis zu fünf Eimer flüssige Wandfarbe angeliefert werden – feste Farbreste sind über den Restabfall zu entsorgen.

Lastwagen benötigen Platz

Am Sammelplatz ist darauf zu achten, dass Containerstandplätze sowie Zufahrten für die Entsorgungsfahrzeuge freigehalten werden, so die Pressestelle des Landkreises Ansbach in ihrer Pressemitteilung. Da bei jeder Sammlung drei Lkw im Einsatz sind, werde entsprechend Platz benötigt. Sollte es zu Wartezeiten kommen, sind Anliefernde gebeten, Abstand zu halten, damit die Fahrzeuge rangieren können – die Anlieferung erfolgt nach Möglichkeit im Einbahnstraßensystem.

Es ist zwingend erforderlich, eine Warteschlange zu bilden und im Fahrzeug sitzen zu bleiben. Ein vorzeitiges Aussteigen, Weitergehen zu Fuß oder Anreisen mit dem Fahrrad beschleunigt den Ablauf nicht: auch diese Anliefernden müssen sich in die Warteschlange einreihen.

Problemabfälle dürfen keinesfalls vor dem Eintreffen der Sammelfahrzeuge abgestellt werden. Austretende Chemikalien können Mensch und Umwelt gefährden. Die Abfälle sind bis zur Aufforderung durch das Fachpersonal bei sich zu behalten. Die Produkte müssen in der Originalverpackung angeliefert werden. Substanzen dürfen nicht miteinander vermischt werden, um gefährliche chemische Reaktionen zu vermeiden. Die Anlieferung hat in stabilen Kisten, Kartons oder verschlossenen Kanistern zu erfolgen.

Der Landkreis Ansbach bittet in seiner Pressemitteilung, alle Anliefernden, die Anweisungen des Personals vor Ort unbedingt zu befolgen. Nur so kann eine sichere, umweltgerechte und zügige Entsorgung gewährleistet werden.


Von mls
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