Die Staatsstraße 2218 zwischen Gerolfingen und Wassertrüdingen ist wieder befahrbar. Seit dem 2. November war die Straße wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Ab Donnerstag ist auch die Ortsdurchfahrt Wittelshofen wieder frei.
Die Staatsstraße ist eine wichtige Anbindung für den Verkehr aus dem Ries über Wassertrüdingen nach Dinkelsbühl und weiter zur A7. Sie ist mit einer Durchschnittsbelastung von 4000 Fahrzeugen eine wichtige Ost-West-Achse im Tal der Wörnitz am Hesselberg. Nun wurden auf einer Länge von 5,4 Kilometer die Asphaltschichten erneuert.
Stefan Ultsch, der Bürgermeister der Stadt Wassertrüdingen, lobte die Sanierung als eine tolle Gemeinschaftsleistung. Auch Bernd Friedrich von der verantwortlichen Baufirma Thannhauser zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden und stellte die zeitige Fertigstellung heraus: Der Wintereinbruch habe die Arbeiten für die Mitarbeiter erschwert, aber durch Sonderschichten am Samstag konnte die Straße mit vier Tagen Verspätung eröffnet werden. Die geplanten Kosten von 1,2 Millionen Euro wurden eingehalten.
Im Vorfeld der Sanierungsarbeiten gab es Kritik: Der Leiter des Limeseums in Ruffenhofen, Dr. Matthias Pausch, kritisierte, dass neben der Staatsstraße auch die Ortsdurchfahrt von Wittelshofen gesperrt wurde und dadurch die Anfahrt zum Limeseum erheblich erschwert sei. Die Ortsdurchfahrt in Wittelshofen ist ab Donnerstag wieder frei.
Daniel Rosenbaum vom Staatlichen Bauamt verteidigte die Notwendigkeit der Staatsstraßensanierung und die damit verbundene Sperrung: Es hätten sich bereits Spurrinnen und Risse in der Fahrbahn gebildet, so dass „es mit Flickarbeiten der Straßenmeisterei nicht mehr getan war“. Hier ging es auch darum, zukünftige Schäden zu vermeiden, sagte Rosenbaum.