Bei einem Polizeieinsatz wegen einer Wohnungsdurchsuchung in Erlangen hat ein Mann eine Schreckschusswaffe gezückt und einen Schuss abgegeben. Der 37-Jährige wurde nach dem Vorfall festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Verletzt wurde einem Polizeisprecher zufolge niemand. Das Reizgas aus der Waffe habe jedoch zu Husten und gereizten Augen geführt.
Der Mann sei zunächst nicht zu Hause gewesen, als die Ermittler seine Wohnung aufsuchten. Bei seiner Rückkehr sei er auf die Polizisten getroffen, habe einen Schuss aus der Schreckschusswaffe abgegeben und sich dann in die Wohnung zurückgezogen. Noch vor dem Eintreffen der angeforderten Spezialkräfte verließ er die Wohnung jedoch wieder und wurde von den Polizisten festgenommen.
In seiner Wohnung fanden die Ermittler den Angaben zufolge neben der Waffe auch Methamphetamin. Gegen den Mann werde nun wegen Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Widerstands und wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz ermittelt.
Die Durchsuchung war nach Angaben des Sprechers im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz geplant gewesen.
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