Würzburger Kickers greifen nach Aufstieg: „Tür ist offen“ | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 31.05.2026 10:52, aktualisiert am 31.05.2026 12:33

Würzburger Kickers greifen nach Aufstieg: „Tür ist offen“

Michael Schiele (Trainer Würzburger Kickers) will den Aufstieg perfekt machen. (Foto: Hendrik Schmidt/dpa)
Michael Schiele (Trainer Würzburger Kickers) will den Aufstieg perfekt machen. (Foto: Hendrik Schmidt/dpa)
Michael Schiele (Trainer Würzburger Kickers) will den Aufstieg perfekt machen. (Foto: Hendrik Schmidt/dpa)

Die Würzburger Kickers wollen sich im Kampf um den Aufstieg in die 3. Fußball-Liga nicht auf ihrem Vorsprung aus dem Hinspiel ausruhen. „Wir haben ein 0:0. Wir wollen das Spiel zu Hause gewinnen“, sagte Trainer Michael Schiele. „Wir müssen erst mal wieder unsere PS auf die Straße bringen.“ Bei einem Sieg oder einem Remis am Montag (18.30 Uhr/Magenta Sport) in Würzburg wäre der Aufstieg perfekt.

Trainer gewarnt und „Antennen draußen“

Beim 1:0 im Hinspiel bei Lok Leipzig hatte Liam Omore (50. Minute) vor 10.787 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion den entscheidenden Treffer für die Kickers erzielt. „Wir wissen, dass wir genauso spielen müssen im Heimspiel“, sagte Schiele bei Magenta Sport. „Wir müssen genauso aktiv spielen, um dann da mindestens mit einem Unentschieden oder als Sieger vom Platz zu gehen.“

Der 48-Jährige sprach von einem Duell „auf Augenhöhe“. Dass sein Team das Hinspiel trotz „ein paar Großchancen“ nicht höher hatte gewinnen können, ist in der Spiel-Vorbereitung abgehakt. „Vielleicht auch ganz gut, dann müssen nämlich die Antennen draußen sein“, sagte Schiele schon kurz nach dem Hinspiel. Bei einem 2:0 oder 3:0 Vorsprung bestehe die Gefahr, dass man es „vielleicht auch zu locker“ nehmen könne. 

Statistik spricht für die Kickers

Geht man nach der Statistik, dann sind die Chancen der Unterfranken bestens. Bislang ist es noch keiner Mannschaft in den Aufstiegsspielen zur 3. Liga gelungen, eine Heimniederlage im Hinspiel in der folgenden Auswärtsbegegnung noch zu drehen. „Wir machen weiter“, sagte Torschütze Omore. „Ich bin absolut zuversichtlich. Die Tür ist offen, wir treten ein am Montag.“

Bei insgesamt zehn Teilnahmen an den Aufstiegsspielen schafften sechs Vereine aus der Regionalliga Bayern den Sprung in die 3. Liga. Darunter waren in der Saison 2014/2015 auch schon die Würzburger Kickers, die sich damals gegen den 1. FC Saarbrücken (1:0 und 6:5 im Elfmeterschießen) durchgesetzt hatten. In der Spielzeit 2023/2024 scheiterten die Würzburger auf dramatische Art und Weise an der zweiten Mannschaft von Hannover 96 (1:0 und 4:5 im Elfmeterschießen).

© dpa-infocom, dpa:260531-930-153000/2


Von dpa
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