Zur Winterpause steht der FV Uffenheim auf dem 5. Platz in der Bezirksliga Süd. Besonders gut ist die Bilanz gegen die letzten sechs Mannschaften der Tabelle, auf der anderen Seite gab es gegen die vier davor platzierten Mannschaften nur einen Punkt. Insgesamt ist man beim FVU sehr zufrieden, sieht aber auch noch Verbesserungspotenzial.
Das offiizielle Saisonziel der Uffenheimer lautete „Bestätigung der Vorsaison”, die sie auf dem 6. Tabellenplatz beendet hatten. Aus den ersten sechs Spielen der laufenden Saison holte der FVU fünf Siege und ein Unentschieden, bei nur drei Gegentoren, und führte die Tabelle sogar an. So ging es zwar nicht weiter, aber zur Winterpause stehen die Uffenheimer noch immer auf dem beruhigenden 5. Platz, mit Anschluss an die Aufstiegsplätze und ohne Gefahr nach hinten.
„Wir sehen uns voll im Soll”, lautet dementsprechend das Zwischenfazit von Abteilungsleiter Marco Schurz. „Die aktuelle Platzierung erfüllt den Anspruch, den die Mannschaft und Trainer Dirk Müller an sich selbst setzen. Die zwischenzeitliche Tabellenführung war eine schöne Randnotiz, können wir aber realistisch einordnen.”
Besonders gut ist die Bilanz gegen die letzten sechs Mannschaften der Tabelle, gegen die Uffenheim alle bisher absolvierten neun Spiele gewonnen hat. „Hier hat das Team immer die richtige Einstellung an den Tag gelegt und niemanden unterschätzt”, so Schurz. Das ist bei der Ausgeglichenheit der Liga durchaus bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass das Führungstrio in diesen Spielen einige Zähler liegengelassen hat.
Auf der anderen Seite gab es gegen die vier davor platzierten Mannschaften nur einen Punkt, beim 1:1 in Alesheim. Die Duelle in Aufkirchen (0:3), gegen Wendelstein (0:1) und in Neuses (0:4) gingen ohne einen eigenen Treffer verloren. „Diese Ergebnisse waren verdient, obwohl wir uns mit einem Eigentor gegen Wendelstein und einem frühen Platzverweis in Aufkirchen teilweise selbst ein Bein gestellt haben.”
In der Rückrunde wollen die Uffenheimer ihr Spiel im letzten Drittel verbessern, ohne dabei die Stabilität in der Defensive zu vernachlässigen. „Dann werden wir weiterhin konstant punkten und können vielleicht auch mal ein Spitzenteam schlagen”, hofft der Abteilungsleiter. Lukas Hofmann ist zurück zu seinem Heimatverein FC Gollhofen gewechselt. Ob es Luke Preen, mit sieben Treffern bisher erfolgreichster FVU-Torschütze, über das Frühjahr hinaus in Deutschland hält oder ob er wieder nach England zurückkehrt, ist noch unklar. „Dafür wird uns Sven Fleischer in der Rückrunde nochmals unterstützen”.
Zur Vorbereitung auf die Restsaison steht die Mannschaft nach individuellen Trainingseinheiten erstmals am Samstag, 31. Januar, wieder gemeinsam auf dem Platz. Getestet wird anschließend gegen SpVgg Gülchsheim (1. Februar), Würzburger FV (7. Februar), SVG Steinachgrund (12. Februar), SSV Kitzingen (14. Februar), SVV Weigenheim (1. März) und TSV Marktbergel (6. März).
Am Samstag, 28. Februar, ist das erste Punktspiel bei den Spfr Dinkelsbühl angesetzt, wird aber wohl nach hinten verlegt, da die Dinkelsbühler am Sonntag, 8. März, im Toto-Pokal-Viertelfinale in Uffenheim antreten. Die Liga will der FVU in der aktuellen Tabellenregion abschließen und im Pokal „möglichst weit” kommen, „um das 100-jährige Vereinsjubiläum im Sommer gebührend feiern zu können”.