Bei den Waldbränden nahe dem Ansbacher Ortsteil Katterbach am Donnerstag und am Samstag schließt die Polizei eine Brandstiftung jeweils nicht aus. Dies teilte der Leiter der Ermittlungsgruppe bei der Inspektion Ansbach, Rolf Kühnhold, gestern der FLZ mit.
Der Beamte erläuterte den Grund für die Sichtweise der Polizei. Dies seien „die Häufung der Brandvorkommnisse und die relativ abgelegene Örtlichkeit“. Die Wahrscheinlichkeit sei an diesen Stellen nicht hoch, dass jeweils Zigarettenkippen oder Glasscherben hinter den Feuern steckten.
Dagegen spricht nach Kühnholds Worten auch „die Häufung“, da es eben zwei Fälle waren. Die Beamten gäben deshalb eine Strafanzeige gegen unbekannt an die Staatsanwaltschaft weiter.
Bei dem Waldbrand am vergangenen Donnerstag war eine Fläche von etwa 200 Quadratmetern betroffen. Schon am Samstag kam der nächste (unser Bild) – nach Angaben von Stadtbrandrat Steffen Beck nur 600 Meter Richtung Osten entfernt. Da brannten circa 1200 Quadratmeter.